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Nutritional knowledge and feeding practices of women with children below 24 months living in the slum area of Katanga in Kampala, Uganda
Magdalena Pernegger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Betreuer*in
Friederike Bellin-Sesay
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.51676
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25151.61694.555953-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Gute Ernährung ist für ein gutes Leben genau so unverzichtbar wie für die ökonomische und soziale Entwicklung eines Landes. Kinder gehören zu den am meisten gefährdeten Gruppen und vor allem in Entwicklungsländern wird ihr Nährstoffbedarf oft nicht ausreichend gedeckt. Das Ziel dieser Studie war es, das Ernährungswissen und die Kinderernährungsgewohnheiten von Müttern und Betreuungspersonen mit Kindern unter 24 Monaten im Slumgebiet Katanga in Kampala, Uganda, zu erheben. Der Schwerpunkt lag einerseits auf Faktoren, die den Ernährungsstatus der Kinder beeinflussen. Andererseits wurden die entscheidenden Komponenten zur Entwicklung eines effektiven und nachhaltigen Ernährungsbildungsprogramm für die Zielgruppe untersucht. Die vorliegende Querschnittstudie umfasste 84 Teilnehmerinnen. Zur Erhebung der quantitativen Daten wurde ein Fragebogen verwendet. Qualitative Daten wurden mittels Gruppendiskussionen erhoben. Beobachtungen und die Analyse von einschlägiger Literatur trugen ebenfalls zu dieser Studie bei. Die Ergebnisse zeigen, dass das Ernährungswissen der Teilnehmerinnen niedrig war. Es war ihnen jedoch bewusst, dass optimales Wachstum und Entwicklung ihrer Kinder durch die täglich aufgenommenen Nährstoffe nicht gesichert sind. Der Großteil der Kinder bekam keine „Minimum Acceptable Diet“. Das Bildungsniveau war niedrig und die meisten Teilnehmerinnen waren finanziell abhängig von ihren Partnern. Geringes Ernährungswissen und begrenzte finanzielle Ressourcen schienen schwerwiegende Gründe für die hohen Unterernährungsraten zu sein. Hygienische Mängel und hohe Arbeitsbelastungen der Teilnehmerinnen trugen ebenfalls dazu bei. Die Schlussfolgerung dieser Studie ist, dass großer Bedarf an Ernährungsbildung besteht. Diese kann nicht nur die Morbidität und Mortalität von Kindern reduzieren, sondern auch das ökonomische und soziale Wachstum fördern und zu einer höheren Lebensqualität beitragen. In der Entwicklung eines Ernährungsbildungsprogrammes ist auf einen partizipativen Ansatz, auf Regelmäßigkeit, sowie adäquate Kontrolle und regelmäßigen Evaluierungen zu achten. Um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen, müssen auch Männer miteinbezogen werden, da diese meist über die Verteilung der finanziellen Ressourcen innerhalb des Haushaltes entscheiden.
Abstract
(Englisch)
Good nutrition is indispensable for a healthy life, as well as for a country’s economic and social development. Children are among the most vulnerable groups and especially in developing countries their dietary needs are often not met. The aim of this study was to assess the nutritional knowledge and feeding practices of mothers and caregivers with children aged below 24 months in the slum area of Katanga in Kampala, Uganda. The focus was on factors that influence children’s nutrition status and a way to most effectively and sustainably provide nutrition education to the target population. A cross-sectional study was carried out with 84 mothers and caregivers. A structured questionnaire was used to collect quantitative data and focus groups discussions were held in order to obtain qualitative data. In addition, field observations and document analysis contributed to this study. Results showed that the mothers’ and caregivers’ nutritional knowledge was very limited and that they perceived their children’s nutrient intake as insufficient for optimal growth and development. The majority of children did not receive a Minimum Acceptable Diet. Education attainment was low and most of the mothers and caregivers were economically dependent on their husbands. Low nutritional knowledge and limited economical resources seem to be serious reasons for the high rates of malnourishment, as well as the sanitation and hygienic conditions and the heavy workload of mothers and caregivers. This study concludes that there is great need for nutrition education. It cannot only lead to decreased childhood morbidity and mortality, but also boost the economical and social development of the country for better lives and a brighter future. For the implementation of a nutrition education programme, it is important to focus on a learner-centred, participatory approach on a regular basis with adequate monitoring and regular evaluations. To gain long lasting success, men need to be included, as they usually decide over the distribution of the household budget.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
maternal nutritional knowledge feeding practices Uganda slum developing countries
Schlagwörter
(Deutsch)
mütterliches Ernährungswissen Kinderernährungsgewohnheiten Uganda Slum Entwicklungsländer
Autor*innen
Magdalena Pernegger
Haupttitel (Englisch)
Nutritional knowledge and feeding practices of women with children below 24 months living in the slum area of Katanga in Kampala, Uganda
Paralleltitel (Deutsch)
Ernährungswissen und Kinderernährungsgewohnheiten von Frauen mit Kindern unter 24 Monaten im Slumgebiet Katanga in Kampala, Uganda
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
111
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Friederike Bellin-Sesay
Klassifikationen
44 Medizin > 44.14 Gesundheitsvorsorge ,
44 Medizin > 44.21 Ernährung ,
80 Pädagogik > 80.50 Gesundheitserziehung
AC Nummer
AC15027032
Utheses ID
45648
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1