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Stadt und Region der kurzen Wege - zukunftsfähige Siedlungsstrukturen zwischen Anspruch und Praxis
Beispiele anhand der Mittelzentrumsregion Braunau - Simbach
Michael Ritzinger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Raumforschung und Raumordnung
Betreuer*in
Hans-Heinrich Blotevogel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.51699
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20550.59796.472860-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht inwiefern zukunftsfähige Siedlungsstrukturen geschaffen werden können. In der zeitgenössischen Planung wird bereits schon seit längerem das Leitbild der Stadt der kurzen Wege bzw. Stadt und Region der kurzen Wege diskutiert. Es werden zahlreiche Herausforderungen und Potentiale aufgezeigt, welche bei einer möglichen Umsetzung dieses Leitkonzepts (nach wesentlichen Zielen sowie Basiskriterien: Dichte, Nutzungsmischung, Attraktivität der öffentlichen Räume) in der Planungspraxis eine wichtige Rolle spielen und eher für oder gegen eine verstärkte Legitimation dieses Leitbildes innerhalb der Gesellschaft, Politik sowie Wirtschaft sprechen. Man ist vielerorts, zumindest außerhalb von größeren Städten, vom Autoverkehr abhängig. Mit dem derzeitigen vorherrschenden Auto-orientierten undemokratischen Verkehrssystem und dessen unübersehbaren Auswirkungen, in erster Linie Umweltbelastungen wie der Flächenverbrauch, können keine nachhaltigen Siedlungsstrukturen geschaffen werden. Neben allgemeinen Beispielen, vorwiegend aus Österreich und Deutschland, wird konkret auf ein Untersuchungsgebiet eingegangen. In der oberösterreichisch-bayerischen Region Braunau-Simbach wurde im Zuge von zwei interkommunalen Raumentwicklungskonzepten (IREK), der Rahmen für eine zukünftige Entwicklung vorbereitet. Eine fachlich-kritische Bewertung der gegenwärtigen Raumentwicklung zeigt, dass einige Ziele und Maßnahmen für diese idealerweise angestrebten zukunftsfähigen Siedlungsstrukturen unzureichend sind. Viel kompaktere Siedlungsformen und eine Erhöhung der Raumwiderstände in unseren Wohngebieten, bei gleichzeitigen Verbesserungen im ÖV, der Infrastruktur für sanfte Verkehrsmittel sowie bei Einrichtungen der Nahversorgung scheinen unbedingt erforderlich zu sein. Es werden dazu umfangreiche Handlungsempfehlungen gegeben (u.a. wird auf gesetzliche Grundlagen und Steuerungsinstrumente eingegangen), um unsere Siedlungsstrukturen im Bestand zu verbessern.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Raumordnung nachhaltige Raumentwicklung Stadtplanung Stadtentwicklung Stadt der kurzen Wege Verkehrsplanung Städtebau Baukultur Raumordnungsrecht Bauleitplanung Bauordnung örtliche und überörtliche Raumplanung interkommunale Raumentwicklung Regionalplanung Mobilität Verkehr Stadt der Zukunft autovermeidende und flächensparende Siedlungsstrukturen
Autor*innen
Michael Ritzinger
Haupttitel (Deutsch)
Stadt und Region der kurzen Wege - zukunftsfähige Siedlungsstrukturen zwischen Anspruch und Praxis
Hauptuntertitel (Deutsch)
Beispiele anhand der Mittelzentrumsregion Braunau - Simbach
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
166 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hans-Heinrich Blotevogel
Klassifikationen
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.12 Stadtgeographie, Siedlungsgeographie ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.60 Raumordnung, Städtebau: Allgemeines ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.69 Nationale Planung, supranationale Planung ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.71 Regionalplanung ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.72 Stadtplanung, kommunale Planung ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.73 Stadtsanierung, Stadterneuerung ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.74 Ländliche Planung ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.75 Verkehrsplanung, Verkehrspolitik
AC Nummer
AC15036641
Utheses ID
45667
Studienkennzahl
UA | 066 | 857 | |
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