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Subjektive Theorien über die Entwicklung der sozialen Kompetenzen von Vorschulkindern
Carina Bettina Reisenauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ursula Kastner-Koller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.5114
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30069.06927.603169-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Forscher haben sich in der Vergangenheit schon ausführlich mit dem Thema ‚Subjektive Theorien’ beschäftigt. Subjektive Theorien sind individuelle Konzepte, die sich ein Mensch im Laufe seiner Entwicklung aneignet. Dem Bereich der subjektiven Theorien über soziale Kompetenzen wurde jedoch vergleichsweise wenig Beachtung geschenkt. Es wurden Unterschiede in den subjektiven Theorien in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren untersucht, doch relativ wenig Bedeutung hatte bisher die Erforschung der Unterschiede zwischen Eltern und Nicht-Eltern. In dieser Arbeit beschäftige ich mich daher mit dieser Forschungslücke – ich untersuche die subjektiven Theorien von Eltern und Nicht-Eltern über die Entwicklung der sozialen Kompetenzen von Vorschulkindern. Dabei konzentriere ich mich auf folgende Bereiche: subjektive Einschätzung der Wichtigkeit verschiedener sozialer Kompetenzen, subjektive Theorien über die Entwicklung dieser, subjektive Theorien über deren Modifikation und subjektive Einschätzung der Einflussfaktoren auf die Entwicklung der eigenen Meinung. Die Daten wurden über offene Interviews erhoben und anschließend durch Kategorisierung in quantitative Daten überführt und mittels SPSS ausgewertet. Untersucht wurden 36 Eltern und 34 Nicht-Eltern. Die Ergebnisse dieser Studie lassen darauf schließen, dass sich Eltern und Nicht-Eltern hinsichtlich ihrer subjektiven Theorien über die Entwicklung der sozialen Kompetenzen sehr stark ähneln. Insgesamt wurden nur sehr wenige Unterschiede gefunden – die meisten betrafen die subjektive Einschätzung der Einflussfaktoren auf die Entwicklung der eigenen Meinung. Hier waren Eltern signifikant häufiger der Ansicht, dass die Erfahrung mit Kindern ihre Meinungen gebildet hätte. Dass sich Eltern und Nicht-Eltern jedoch kaum in ihren subjektiven Theorien unterschieden, lässt darauf schließen, dass das Vorhandensein und damit die Erfahrung mit Kindern keinen ausschlaggebenden Einflussfaktor darstellt, auch, wenn die Eltern selbst dies zu glauben scheinen. Für zukünftige Forschungen wäre es interessant, die subjektiven Theorien von Eltern und Nicht-Eltern in anderen Bereichen zu untersuchen, um festzustellen, ob Unterschiede zwischen diesen beiden Gruppen dort ausgeprägter sind.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Subjektive Theorien Beliefs Vorschulkinder soziale Kompetenzen
Autor*innen
Carina Bettina Reisenauer
Haupttitel (Deutsch)
Subjektive Theorien über die Entwicklung der sozialen Kompetenzen von Vorschulkindern
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
189 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ursula Kastner-Koller
Klassifikation
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC07721244
Utheses ID
4567
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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