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Die chinesische Entwicklungsstrategie in Afrika – berechtigte Kritik der traditionellen westlichen Geberländer oder neue Chancen für afrikanische Staaten?
Kim Muntinga
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Karin Liebhart
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.51706
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20548.61221.314960-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zwischen China und den afrikanischen Ländern gibt es eine lange Geschichte. Nach anfänglichen zarten politischen Bändern, hat sich das chinesische Engagement ab 1990 und speziell ab der Jahrtausendwende durch die neue „Go Global“ Kampagne Chinas in Afrika massiv verstärkt. China ist im Laufe der Jahre von einem Entwicklungsland zu einer Industrienation aufgestiegen und nun selber ein Geberland in der Entwicklungszusammenarbeit geworden. Die eigenen Erfahrungswerte beim wirtschaftlichen Wachstum sollen den afrikanischen Staaten bei der Entwicklungszusammenarbeit helfen. Vorrangig verfolgt China erst das wirtschaftliche Wachstum. Das chinesische Entwicklungsmodell hebt sich dadurch deutlich von dem der traditionellen westlichen Geberländer ab und bietet für Afrika eine klare Alternative. Zum wirtschaftlichen Wachstum und der Bekämpfung der Armut gehören in erster Linie Investitionen in den Aufbau der Infrastruktur Afrikas. In diesen Bereich liegen die afrikanischen Länder bei den jeweiligen Indikatoren auf den hintersten Plätzen. Gleichzeitig verfolgt die Volksrepublik China mit diesem Modell und seinem Konzept der Entwicklungszusammenarbeit eigene politische und wirtschaftliche Interessen. Die neue Konkurrenz der chinesischen Entwicklungsstrategie bringt jedoch auch Unkenrufe der traditionellen Geberländer hervor. Diese äußern ihre Bedenken und Befürchtungen in einer häufig überzogenen Art und Weise. Darauf aufbauend wurden fünf Thesen entwickelt, die in der Analyse näher gehend untersucht werden. Sie sollen sich einerseits mit der Wirkung der chinesischen Entwicklungsstrategie auseinandersetzen als auch mit der an ihr geäußerten Kritik der traditionellen Geberländer. Außerdem soll ein kleiner Denkanstoß für die zukünftige, potentiell trilaterale Zusammenarbeit zwischen Afrika, China und den traditionellen Geberländern angebracht werden. Hierfür müssten sich jedoch alle Akteure gegenüber öffnen und die Entwicklungszusammenarbeit müsste sich für die Zukunft an den Bedürfnissen der Entwicklungsländer orientieren.
Abstract
(Englisch)
There is a long history between China and the African countries. After initial tender political ties China's involvement in Africa has increased dramatically since the year 1990 and especially since the turn of the century with China's new “Go Global” campaign. Over the years China has risen from a developing country to an industrial nation and has now become a donor country in development cooperation. Their own experience of economic growth is intended to help African countries relating to development cooperation. First and foremost China is pursuing economic growth. The Chinese development model stands out clearly from that of the traditional Western donor countries and offers an alternative for Africa. Economic growth and the fight against poverty include primarily investments in the composition of Africa's infrastructure. In this area the African countries are at the bottom of the respective indicators. At the same time the People's Republic of China pursues its own political and economic interests with this model and its concept of development cooperation. The new competition also generates negatives comments from traditional donor countries. These express their concerns and fears in a frequently exaggerated manner. Based on this, five theses have been developed, which will be examined in more detail in the analysis. On the one hand, they should deal with the effects of the Chinese development strategy and with the criticism of traditional donor countries. In addition, a small brainstorming process should be provided for a future, potentially trilateral cooperation between Africa, China and the traditional donor countries. Therefor all actors should be open to this and development cooperation should be geared to the needs of developing countries in the future.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
China Africa Development Cooperation
Schlagwörter
(Deutsch)
China Afrika Entwicklungszusammenarbeit
Autor*innen
Kim Muntinga
Haupttitel (Deutsch)
Die chinesische Entwicklungsstrategie in Afrika – berechtigte Kritik der traditionellen westlichen Geberländer oder neue Chancen für afrikanische Staaten?
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
100 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karin Liebhart
Klassifikationen
89 Politologie > 89.70 Internationale Beziehungen: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.71 Internationale Zusammenarbeit: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.74 Internationale Zusammenarbeit: Sonstiges ,
89 Politologie > 89.90 Außenpolitik, Internationale Politik ,
89 Politologie > 89.94 Internationale Beziehungen: Sonstiges
AC Nummer
AC15031272
Utheses ID
45672
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1