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Die Schiedsgerichtsbarkeit in Österreich bis zum 14. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Zisterze Lilienfeld
Benedikt Klinkan
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Psychologie und Philosophie UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Roman Zehetmayer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.51846
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13147.96319.768762-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ziel dieser Diplomarbeit ist, einen Beitrag zur der bis dato nur spärlich erforschten mittelalterlichen Schiedsgerichtsbarkeit zu leisten. Konkret soll dies am Beispiel derjenigen Schiedsverfahren geschehen, an denen das Zisterzienserstift Lilienfeld während des 13. und 14 Jahrhunderts beteiligt gewesen ist. Auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes wurden im ersten Abschnitt dieser Arbeit die Hintergründe der Entstehung der mittelalterlichen Schiedsgerichtsbarkeit beleuchtet. Außerdem wurden der Entwicklungsverlauf der Schiedsgerichtsbarkeit, ihre Funktion und Bedeutung, die sie für das damalige Rechtswesen hatte, sowie ihre wesentlichen Charakteristika dargestellt. Der zweite Abschnitt bietet einen kurzen Überblick über die Geschichte der Zisterze Lilienfeld, ausgehend von ihrer Gründung im Jahre 1202 bis zum Ende des 14. Jahrhunderts. Damit sollte die Beurteilung, welche Bedeutung der schiedsrichterliche Austrag etwaiger Konflikte für die Zisterze Lilienfeld hatte, erleichtert werden. Der dritte und letzte Abschnitt stellt die Quintessenz dieser Arbeit dar. Hier wurden alle Schiedsverfahren, Vergleiche und ordentliche Gerichtsverfahren, mittels der Lilienfelder Regesten dargelegt und analysiert. Die Ergebnisse, die so gewonnen werden konnten, wurden im Anschluss dahingehend überprüft, in wie weit sie mit dem aktuellen For-schungsstand kompatibel sind. Besonderes Augenmerk lag dabei darauf, die Lilienfelder Schiedsverfahren mit jenen, in die die Zisterze Zwettl involviert gewesen ist, zu vergleichen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Schiedsgerichtsbarkeit Vergleich Kompromiss Mischform Strafstipulation Schiedsrichter Vergleichsvermittler Übermann römisch-kanonisches Prozessverfahren
Autor*innen
Benedikt Klinkan
Haupttitel (Deutsch)
Die Schiedsgerichtsbarkeit in Österreich bis zum 14. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Zisterze Lilienfeld
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
83 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Roman Zehetmayer
Klassifikation
15 Geschichte > 15.33 Hoch- und Spätmittelalter
AC Nummer
AC15030890
Utheses ID
45800
Studienkennzahl
UA | 190 | 299 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1