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"Memoria y silencio" - repercusión de las visitas de la ONU a España en 2013 y 2014, en relación a la Ley 52/2007
análisis histórico del discurso en articulos de prensa
Maria Torres Sanchez
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Globalgeschichte und Global Studies
Betreuer*in
Berthold Molden
DOI
10.25365/thesis.51861
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13147.59295.936453-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit behandelt das historische Andenken in Spanien. Nach dem Bürgerkrieg 1936 bis 1938 began eine Zeit der Unterdrückung, die Diktatur Fracos. Er und sein Regime lebten bis 1975. Nach seinem Tod etablierten sich Freiheit und Demokratie und das “Amnestiegesetz von 1977” trat in Kraft. Somit began die sogenannte “Transition”, die durch einen Pakt des Schweigens geprägt wurde und friedliche Veränderung brachte. Jedoch waren nicht alle mit der neuen Situation zufrieden oder einverstanden. Wenige Jahre später wollten viele Menschen ihre Verwandten die an unbekannten Plätzen begraben waren wiederhaben und die Wahrheit über die Torturen die sie unter Francos Diktatur erleiden mussten aufdecken. Andere wiederum wollten all dies vergessen.
Verschiedene Meinungen und Machtspiele spielten in der Politik eine große Rolle, bis 2007 das “Gesetz des historischen Andenkens” erlassen wurde. Dieses führte jedoch nicht zu einer friedlichen Einvernehmung, sondern spaltete die beiden Seiten weiter und brachte weitere Diskussionen auf.
2013 und 2014 besuchte die ONU Spanien um die Durchführung des Andenkengesetztes und der Menschenrechtsverpflichtungen zu prüfen.
Diese Arbeit analysiert die historischen Diskurse in den beiden relevantesten spanischen Zeitschriften, die das Thema des historischen Andenkens und der Besuche durch die ONU in diesen beiden Jahren behandeln.
Es wird hauptsächlich Fokus gelegt auf die Meinungen von Journalisten, es werden jedoch auch auf Briefe, die der Redaktion zugeschickt wurden und Kommentare von Autoren und diskursiven Akteuren, die sich zu diesem Thema äußerten miteinbezogen.
Die verwendete Sprache, die Absicht und der situative Kontext der zum Ausdruck gebrachten Meinungen dieser Personnen werden analysiert. Diese diskursiven Aspekte ergeben zusammen ein Bild das es Wert ist analysiert zu werden. Es beinhaltet Kennzeichen der Vergangenheit in verschiedenen “Andenkenskulturen” und repräsentiert verschiedene Akteure die um die interpretative Macht kämpfen, dabei einander beeinflussen und gleichzeitig die bereits existierenden Meistererzählungen der Geschichte anfechten.
Abstract
(Englisch)
This work is about Historical Memory in Spain. After the Civil War 1936 – 1938 a time of hard repression began, Franco’s dictatorship. He lived until 1975 and so did his regime. Afterwards freedom and democracy were consolidated, the “Amnesty Act of 1977” was implemented and the so called “Transition” dominated by a “pact of silence”, achieved the miracle of a peaceful change. However, not everybody was satisfied nor agreed with the new situation. Few years later many people wanted to recover their relatives buried at unknown places and to find out the truth and get recognition of the suffering and tortures that they had to endure under the dictatorship. Others, on the contrary, preferred to forget all about it.
Different opinions and power relations played a decisive role in politics and in the society until, in 2007, the Memory Act was approved, which however only brought about more discussions and further split the gap between the different positions.
In 2013 and 2014, the ONU visited Spain to check the implementation of the Memory Act and the fulfillment of human rights obligations.
This paper analyses the Historic Discourses of the news related to the Memory Act and to the visits of the ONU, which were published in these years in two of the most relevant newspapers.
Mostly it focuses on the opinion of journalists, but also considers letters to the editor as well as comments by, writers and other discursive actors who wrote about the issue of Spanish historical memory.
From these opinions, the language used, the intention, the context and situation of the speakers, will be observed.Together, these aspects of discourse will tell us a new story that is worth ana-lyzing, they hold traces and signs of the past reflected in different ‘memory cultures’ and repre-sent different actors which struggle with each other over interpretative power, who influence one another constantly, and at the same time challenge existing master narratives of history.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Franco Spain Memory Civil War UNO Human Rights Newspaper
Schlagwörter
(Deutsch)
Franco Spanien Andenken Bürgerkrieg UNO Menschenrechte Zeitung
Autor*innen
Maria Torres Sanchez
Haupttitel (Spanisch)
"Memoria y silencio" - repercusión de las visitas de la ONU a España en 2013 y 2014, en relación a la Ley 52/2007
Hauptuntertitel (Spanisch)
análisis histórico del discurso en articulos de prensa
Paralleltitel (Deutsch)
Andenken und Schweigen
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
109 Seiten
Sprache
Spanisch
Beurteiler*in
Berthold Molden
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte
AC Nummer
AC15030907
Utheses ID
45809
Studienkennzahl
UA | 066 | 805 | |
