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Urlaub auf Balkonien? Die Probleme der Änderung an einem Wohnungseigentumsobjekt aus wohnungseigentumsrechtlicher und baurechtlicher Sicht unter Berücksichtigung des Grazer Altstadterhaltungsgesetzes
Anna Lindner
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Wohn- und Immobilienrecht (LL.M.)
Betreuer*in
Stephanie Nitsch
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17737.56896.953766-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Kleine Wirtschaftsbalkone, welche zumeist nur als Kühlschrank oder Raucherkammerl dienen, zieren zahlreiche Grazer Innenhöfe. Der Wunsch nach Urlaub auf Balkonien ist verständlich, zumal die Grazer Innenhöfe und die innenhofseitigen Hausfassaden genügend Platz dafür bieten. Die Schaffung von neuem Wohnraum in Form einer Balkonvergrößerung im historisch gewachsenen Bereich der Altstadt Graz ist ein Wunsch vieler Bewohner, welcher jedoch von zahlreichen Komponenten abhängt. Nimmt ein Wohnungseigentümer Änderungen an seinem Wohnungseigentumsobjekt vor werden neben dem Rechtsgebiet des Wohnungseigentums auch andere Rechtsgebiete tangiert, die im Zusammenhang mit dem Änderungsrecht von großer Relevanz sind. So muss ein änderungswilliger Grazer-Wohnungseigentümer neben den Bestimmungen des § 16 WEG auch die des Stmk BauG sowie des GAEG 2008 berücksichtigen. Jede Investition in Altbestand ist gleichzeitig eine Aufwertung desselben. Die Vergrößerung von Balkonen, vor allem in Innenhöfen, ist auch dem Altstadtschutz dienlich und bestärkt die Lebensqualität in der Stadt. Balkonausbauten in der Innenstadt können das Stadtleben attraktiver machen und eine Landflucht verhindern. Die oft divergierenden Entscheidungen der ASVK sowie die nicht vorhandenen Leitlinien machen eine Investition zugunsten des Altstadtschutzes nicht selten unattraktiv. Oft sind die Entscheidungen der ASVK für den Bauwerber nicht verständliche und teils schikanös. Modernste Vorhaben in der Schutzzone I werden genehmigt, hingegen wird die vermeintlich einfach geglaubte Balkonvergrößerung zu einem Großprojekt. Ob solche Entscheidungen der ASVK tatsächlich dem Altstadtschutz dienlich sind, ist zu bezweifeln.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Wohnungseigentum Änderungsrecht § 16 WEG Graz Altstadterhaltung UNESCO ASVK GAEG 2008
Autor*innen
Anna Lindner
Haupttitel (Deutsch)
Urlaub auf Balkonien? Die Probleme der Änderung an einem Wohnungseigentumsobjekt aus wohnungseigentumsrechtlicher und baurechtlicher Sicht unter Berücksichtigung des Grazer Altstadterhaltungsgesetzes
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
VIII, 102, XI Seiten : Karte
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stephanie Nitsch
Klassifikationen
86 Recht > 86.00 Recht: Allgemeines ,
86 Recht > 86.60 Raumordnungsrecht, Baurecht
AC Nummer
AC15206837
Utheses ID
45823
Studienkennzahl
UA | 992 | 361 | |
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