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Motive und Motivation beim Fremdsprachenerwerb
dargestellt anhand einer empirischen Untersuchung im Italienischunterricht
Alina Ortner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Italienisch
Betreuer*in
Robert Tanzmeister
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.52062
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21838.21216.747561-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Motivation und der Bedeutung von Motiven beim Fremdsprachenerwerb, die anhand einer empirischen Untersuchung im Italienischunterricht dargestellt werden. Dabei soll beantwortet werden, welche Einflussfaktoren im Prozess des Fremdsprachenerwerbs tatsächlich maßgebend sind und inwiefern die Ergebnisse im Geschlechter-, Alters- sowie Schultypenvergleich differieren. Genauso sollen die Konsequenzen und motivationsfördernde Aspekte für den tatsächlichen schulischen Italienischunterricht erarbeitet werden. Der erste Abschnitt besteht, neben eingänglichen Begriffsdefinitionen und Motivationstheorien, aus einer Klassifikation von Motiven, die sich an Apelt (1981) orientiert und um neuere Erkenntnisse erweitert wurde. Es werden das Gesellschafts-, Eltern-, Nützlichkeits-, Lehrer-, Wissens-, Neugier-, Kommunikations- und Geltungsmotiv behandelt. Im Anschluss daran werden folgende Faktoren, die den Fremdsprachenerwerbsprozess beeinflussen können, besprochen: Alter, Geschlecht, soziale Bedingungen, Begabung, Einstellung, Erfahrung, Atmosphäre, Interesse und Erfolg. Zur Beantwortung der zentralen Forschungsfragen bedarf es einen Blick in die Ergebnisse des zweiten Abschnitts, der empirischen Untersuchung „Motivation im Italienischunterricht“, die mittels Fragenbogen durchgeführt wurde. Dabei wurden allgemeine Einstellungen der Schülerinnen und Schüler, Motivationsgründe, Faktoren für einen „guten“ Italienischunterricht, Übungs- und Arbeitsformen, Themengebiete und eine Selbsteinschätzung erfragt. An der Befragung nahmen insgesamt 200 Schülerinnen und Schüler einer berufsbildenden höheren Schule in Wien und eines Gymnasiums in Kärnten teil. Abschließend wird im dritten Teil der Arbeit auf die Erkenntnisse der empirischen Untersuchung Bezug genommen und es werden adäquate Vorschläge für den tatsächlichen Italienischunterricht vorgestellt. Zu den Überlegungen zählen dabei eine Unterrichtseinheit mit einer Filmsequenz, um dem Wunsch nach Filmen nachzukommen und Unterrichtseinstiegsideen für beliebte Themen wie Landeskunde, aber auch weniger beliebte Themen, wie dies bei Literatur und Grammatik der Fall ist. Zudem kommt ein Muster für eine standardisierte mündliche Reifeprüfung mit erweiterten Übungsmöglichkeiten und es wird das sogenannte „Dossier“ als Instrument zum Sichtbarmachen von Lernfortschritten vorgestellt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Motivation Motive Fremdsprachenerwerb Italienischunterricht
Autor*innen
Alina Ortner
Haupttitel (Deutsch)
Motive und Motivation beim Fremdsprachenerwerb
Hauptuntertitel (Deutsch)
dargestellt anhand einer empirischen Untersuchung im Italienischunterricht
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
137 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Robert Tanzmeister
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.31 Spracherwerb ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.26 Italienische Sprache ,
81 Bildungswesen > 81.50 Pädagogische Psychologie, Unterrichtspsychologie, Schulpsychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC15054498
Utheses ID
45983
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 350 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1