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Bringing back bilateralism?
an analysis of the US-UK 'special relationship' in the 21st century
Ulrike Wabusseg
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Heinz Gärtner
DOI
10.25365/thesis.52187
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12491.96948.314070-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Bilateralismus und Multilateralismus sind unterschiedliche Ordnungsformen des internationalen Systems. Als theoretisches Konzept in der Disziplin der Internationalen Beziehungen wird Bilateralismus eher vernachlässigt. Diese Masterarbeit nähert sich dem „Special Relationship“ zwischen den USA und Großbritannien mit diesem theoretischen Hintergrund, um herauszufinden, ob diese spezielle Beziehung auch noch im 21. Jahrhundert als politische Realität angenommen werden kann. Die Analyse wurde mit einer Kombination unterschiedlicher Methoden und in fünf „Sphären“ durchgeführt: Diese sind jene der internationalen Politik, der wirtschaftlichen Verbindungen, des militärischen Verhältnisses, der Zusammenarbeit im Bereich der „Intelligence“ (Geheimdienste) und der Staats- sowie offiziellen Besuche. Auf der Ebene der internationalen Politik wurde das Abstimmungsverhalten dieser Staaten in der Generalversammlung der Vereinten Nationen mittels einer quantitativen Analyse untersucht. Die Ergebnisse zeigen sehr hohe Übereinstimmungen im Abstimmungsverhalten in den untersuchten Bereichen, in Resolutionen mit explizit multilateralem Thema und solchen, die sich mit Rüstungskontrolle beschäftigen. Auch in den Bereichen der wirtschaftlichen und militärischen Verbindungen weisen die Ergebnisse der Analysen verschiedener Daten in Richtung der Existenz eines „speziellen“ Verhältnisses. Für den Bereich der Geheimdienstkooperation gibt es keine konkreten, quantifizierbaren Daten, weswegen hier eine Literaturanalyse durchgeführt wurde. Speziell im Bereich der „Signalintelligenz“ hat es eine Institutionalisierung der engen Kooperation gegeben. Die Statistiken bezüglich der Staats- und offiziellen Besuche sind klar asymmetrisch: Britische PremierministerInnen und AußenministerInnen überquerten den Atlantik öfter als ihre amerikanischen AmtskollegInnen. Die fünf analysierten Sphären weisen unterschiedliche Resultate in Bezug auf die Intensität des „Special Relationship“ sowie der Anwendbarkeit des Konzepts des Bilateralismus auf. Mit diesen Ergebnissen kann die Masterarbeit jedoch eine vorsichtige Bestätigung der Existenz des „Special Relationship“ im 21. Jahrhundert wagen.
Abstract
(Englisch)
Bilateralism and Multilateralism constitute different organising forms of the international system. As a theoretical concept, however, bilateralism is quite understudied in International Relations. This thesis approaches the so-called US-UK ‘special relationship’, with the background of bilateralism in order to answer the research question whether this special bond can be found as a political reality in the 21st century. Five ‘spheres’, in which the relationship is tested, have been selected and a combination of different methods has been applied in the analysis. The spheres are: international politics, economics, defence relations, intelligence cooperation, and state and official visits. In the area of international politics a quantitative analysis of the states’ voting behaviour in the United Nations General Assembly has been conducted, which has shown very high levels of cohesion between the US and the UK in resolutions concerning multilateralism as such as well as in matters regarding arms control. For determining economic and defence relations, different data have been surveyed, which point towards the existence of special relations. The matter of intelligence cooperation lacks concrete quantifiable data; a literature analysis conducted indicates an intense cooperation and institutionalisation of that cooperation, particularly in the field of signals intelligence. The statistics of state and official visits do not give a clear indication for the existence of a ‘special relationship’ in this matter. They are fairly imbalanced, with UK prime ministers as and UK foreign secretaries having travelled to the US more frequently than their US counterparts. The five spheres analysed show different results regarding the intensity of the ‘special relationship’ as well as the applicability of bilateralism. With the results obtained the thesis can, nevertheless, cautiously confirm the existence of a ‘special relationship’ between the US and the UK.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Bilateralism Special Relationship Transatlantic Relations US UK
Schlagwörter
(Deutsch)
Bilateralismus Special Relationship Transatlantische Beziehungen US UK
Autor*innen
Ulrike Wabusseg
Haupttitel (Englisch)
Bringing back bilateralism?
Hauptuntertitel (Englisch)
an analysis of the US-UK 'special relationship' in the 21st century
Paralleltitel (Deutsch)
Zurück zum Bilateralismus? : eine Analyse des US-UK
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
110 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Heinz Gärtner
Klassifikation
89 Politologie > 89.94 Internationale Beziehungen: Sonstiges
AC Nummer
AC15072683
Utheses ID
46086
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
