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Männer im Tanz - warum tanzen Bewegungserzieher selten?
Gleb Morozov
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Bewegung und Sport
Betreuer*in
Rosa Diketmüller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.52215
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18489.49644.603165-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Tanzen ist in unserer Gesellschaft oft weiblich konnotiert. Dies ist in der Schule auch dadurch erkennbar, dass im Sportunterricht angeblich kaum bis gar nicht mit Buben und männlichen Jugendlichen getanzt wird. Die Forschungsfrage lautet: „Warum halten Bewegungserzieher selten einen Unterricht mit tänzerischen und rhythmischen Schwerpunkten und welche Gründe und Bedenken haben sie dabei?“ Diese Fragestellung wurde qualitative bearbeitet, indem neun männliche Sportlehrer im Alter zwischen 28 und 58 Jahren mittels Leitfadeninterviews dazu befragt wurden. Sowohl durch den empirischen Teil der Arbeit, der sich den Themenbereichen Männlichkeit, Sozialisation und Tanz im Kontext Schule widmet, als auch anhand der Interviewanalyse konnte die Forschungsfrage beantwortet werden. Da männliche Sportlehrer mit einer mangelhaften und effeminierenden Sozialisation des Tanzes konfrontiert sind, führt dies zu einem Desinteresse am Thema Tanz. Ein Mangel an persönlichen Tanzerfahrungen, gepaart mit einer unzureichenden tänzerischen Ausbildung ergeben in Konsequenz, dass männliche Sportlehrer Befürchtungen und Versagensängste im Hinblick auf Tanz im Sportunterricht mit Schülern bekommen. Die Angst etwas nicht zu beherrschen und sich auf Grund dessen sich zu blamieren, sind starke Motive, die Sportlehrer dazu veranlassen keinen tänzerischen Unterricht durchzuführen.
Abstract
(Englisch)
In nowadays’ society, dancing is often associated with femininity. This can also observed at school as in physical education classes for boys and/or young adult men dancing is if at all a peripheral matter. The guiding research question of the present thesis is as follows: “Why do PE teachers rarely hold lessons focusing on dancing and rhythmics and which reasons and concerns do they have?” This quantitative study was carried out by interviewing nine male sports teachers aged between 28 and 58. The empirical part of the present thesis, which is devoted to the topics of masculinity, socialization and dance in the context of schools, as well as the interview analysis, elaborate on this particular research question. As male PE teachers are confronted with a deficient and effeminate socialization of dance, there is often a lack of interest in dance. A lack of personal dance experience, paired with inadequate dance education at university eventually results in the consequence that male sports teachers experience fears of failure as regards dancing and rhythmics in PE classes with students. The fear of not being able to control something or the fear of failure are strong motives why male PE teachers do not teach dancing in PE classes.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
dancing rhythm physical education masculinity students PE teacher socialisation gender school
Schlagwörter
(Deutsch)
Tanzen Rhythmik Sportunterricht Männlichkeit Schüler Sportlehrer Sozialisation Gender Schule
Autor*innen
Gleb Morozov
Haupttitel (Deutsch)
Männer im Tanz - warum tanzen Bewegungserzieher selten?
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
III, 140 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rosa Diketmüller
Klassifikationen
24 Theater > 24.41 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
76 Sport > 76.11 Sportsoziologie, Sportpsychologie ,
80 Pädagogik > 80.44 Soziale Erziehung ,
80 Pädagogik > 80.46 Bewegungserziehung
AC Nummer
AC15087218
Utheses ID
46109
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 482 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1