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Das Flow-Erleben im Klettersteiggehen
Andreas Sturm
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Bewegung und Sport UF Geographie und Wirtschaftskunde
Betreuer*in
Clemens Ley
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.52240
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18490.75634.433773-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, wie sich ein Flow-Erleben beim Klettersteiggehen äußert. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Erlebensqualität während der Tätigkeit ge-legt. Mit Hilfe leitfadengestützter Interviews wurde eine qualitative Untersuchung durchgeführt, bei der acht Personen teilnahmen. Die Befragung erfolgte erlebnisnah, direkt nach oder während dem Klettersteiggehen, um etwaige Verzerrungen des Erlebens auf ein Minimum zu reduzieren. Darüber hinaus kam die von Rheinberg et al. (2003) entwickelte Flow-Kurzskala (FKS) zur Anwendung, die als zusätzliches Instrument im Sinne einer Methodentriangulation ergänzende Daten lieferte. Aus dem gewonnenen Datenmaterial konnten mit Hilfe des Softwareprogrammes ATLAS.ti 15 Kategorien abgeleitet werden, die mit der Theorie über Flow und etlichen Studien verglichen und in Beziehung gesetzt wurden. Die Erkenntnisse decken sich weitgehend mit den theoretischen Grundlagen über Flow, jedoch sind auch spezielle Ausprägungen zu erkennen, die als klettersteigspezifisch charakterisiert werden können. Während der Flow-Erfahrung beim Klettersteiggehen haben vor allem leistungsthematische Anreize und eine stark ausgeprägte Konzentration auf den Nahraum eine große Bedeutung. Darüber hinaus sind paradoxerweise Gefühle der mentalen (An-)Spannung und Entspannung vorhanden, die beide als Flow-förderlich einzustufen sind. Da sich bei Klettersteigen der Schwierigkeitsgrad oftmals während der Tätigkeit ändert, sind Komplikationen und Überforderung nicht auszuschließen. Diese resultieren mitunter in Angstaffekten, welche ein Flow-Erleben hemmen.
Abstract
(Englisch)
The present work explores the question of how a flow experience manifests itself in via ferrata. The main focus is on the quality of experience during the activity. Guided interviews were used to conduct a qualitative study involving eight people. The survey was carried out close to the event, directly after or during the via ferrata, in order to reduce any distortions of the experience to a minimum. In addition, the Flow Short Scale developed by Rheinberg et al. (2003) was used as an additional instrument, which provided supplementary data in the sense of a methodological triangulation. From the data obtained, using the software program ATLAS.ti, 15 categories could be derived, which were compared and correlated with the theory of flow and several studies. The findings largely coincide with the theoretical foundations of flow, but special features can also be identified that can be characterized as being specific to the via ferrata. During the flow experience of via ferrata, performance-related incentives and a strong concentration on the immediate area are of great importance. In addition, paradoxically, there are feelings of mental tension and relaxation, both of which are conducive to flow. As the level of difficulty often changes in the case of via ferrata, complications and excessive demands can not be ruled out. These sometimes result in anxiety affects, which inhibit a flow experience.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
flow flow in sport via ferrata vie ferrate autotelic experience
Schlagwörter
(Deutsch)
Flow Flow im Sport Flow-Erleben Flow-Erfahrung Klettersteiggehen Klettersteige Eisenwege autotelische Tätigkeit Autotelie
Autor*innen
Andreas Sturm
Haupttitel (Deutsch)
Das Flow-Erleben im Klettersteiggehen
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
121 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Clemens Ley
Klassifikationen
76 Sport > 76.00 Sport, Freizeit, Erholung: Allgemeines ,
76 Sport > 76.11 Sportsoziologie, Sportpsychologie
AC Nummer
AC15087497
Utheses ID
46132
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 456 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1