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"In media arma ruamus!"
Schlachtreden bei Vergil, Silius Italicus und Prudentius in inhaltlicher, intra- und intertextueller sowie rhetorischer Analyse und abschließender diachroner Zusammenschau
Bernhard Pattis
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Latein UF Deutsch
Betreuer*in
Christine Ratkowitsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.52323
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22119.22397.692663-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit widmet sich der vielseitigen Betrachtung ausgewählter Reden, die im Kontext von Schlachten und Kämpfen von den jeweiligen Anführern gehalten und daher als „Schlachtreden“ bezeichnet werden. Anhand der Untersuchung von Reden des Aeneas und des Turnus aus Vergils Aeneis (Aen. 2, 348b-354 und 9, 128-158), jeweils einer Rede Hannibals und Varros aus den Punica des Silius Italicus (Pun. 9, 184-216 und 9, 262-266) sowie jener der Sobrietas im fünften Kampf der Psychomachia des Prudentius (Ps. 351-406) spannt die Arbeit einen Bogen von der endenden römischen Republik über die Kaiserzeit bis hin zur Spätantike und will daher auch auf Kontinuitäten und Diskontinuitäten, die sich aus der Betrachtung der Reden ergeben, hinweisen. Sie versucht, einem doppelten Anliegen gerecht zu werden: Einerseits müssen die diskutierten Reden als konstitutive Elemente jener epischen Texte betrachtet werden, in die sie eingelagert sind, deren gattungsspezifischen Charakteristika sie zu gehorchen haben und deren inhaltliche Gesamtintention sowie mitunter auch die persönliche Haltung des Dichters den geschilderten Ereignissen und Charakteren gegenüber sie unterstützen und verdeutlichen, indem sie Handlungsträger ungefiltert zum Leser sprechen lassen. Andererseits haben die Reden, zumal der Gattung der oratio zugehörig und jeweils verstanden als Handlung im Sinne eines Sprechakts, auch unabhängig vom epischen Kontext Anspruch auf inhaltliche wie strukturelle Autonomie. Beidem widmet sich diese Diplomarbeit: Sie stellt die Reden in ihren jeweiligen epischen Kontext, betrachtet intra- und intertextuelle Zusammenhänge und nimmt Strukturanalysen vor, die ihrerseits an die aus inhaltlichen Betrachtungen gewonnen Erkenntnisse rückgekoppelt werden können.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Vergil Silius Italicus Prudentius Rede Schlachtrede Rhetorik Epos
Autor*innen
Bernhard Pattis
Haupttitel (Deutsch)
"In media arma ruamus!"
Hauptuntertitel (Deutsch)
Schlachtreden bei Vergil, Silius Italicus und Prudentius in inhaltlicher, intra- und intertextueller sowie rhetorischer Analyse und abschließender diachroner Zusammenschau
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
158 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christine Ratkowitsch
Klassifikationen
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.44 Lateinische Sprache ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.45 Klassische lateinische Literatur
AC Nummer
AC15063672
Utheses ID
46204
Studienkennzahl
UA | 190 | 338 | 333 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1