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Die Thematisierung des Bösen in der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur von 1950 bis zur Gegenwart
die Bedeutung von heteronomer und autonomer Moral für die Motivation des Handelns
Martin Ruzicka
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Ernst Seibert
DOI
10.25365/thesis.52386
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19385.67807.832453-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Thema des Bösen in der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur. Der Fokus liegt auf Literatur, die für Kinder und Jugendliche im Umbruch zwischen heteronomer und autonomer Moral geeignet ist (ca. 8. bis 12. Lebensjahr). Dies ist durch die Handlung des jeweiligen Werks definiert.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Veränderung der Darstellung des Bösen vor und nach dem Paradigmenwechsel (Fragen der Moralität, keine fremdbestimmte Moral, Selbstbestimmung) der späten 1960er Jahre.
Am Anfang steht eine diachrone Betrachtung des philosophischen Bösen. Konkret geht es um Fragen der Formen, des Ursprungs und um die (Be)deutung des Bösen im Kontext der Moralität und dessen Einfluss auf Kinder- und Jugendliteratur. Dieser Teil der Arbeit stützt sich sowohl auf klassische wie auch neuzeitliche philosophische und psychologische Texte.
Kernfragen dieser Arbeit sind: Wie zeigt sich das Böse in Kinder- und Jugendliteratur, die in Österreich produziert und rezipiert wurde? Welche Formen lassen sich erkennen? Wie wird das Böse definiert, was macht es aus und wie verhält es sich zum Guten? Was sind die Motive des Bösen? Verändert sich die Konzeption des Bösen im Hinblick auf die Moralität des Kindes? Lässt sich ein Trend erkennen?
Das Textkorpus besteht aus österreichischen Werken verschiedener Jahrzehnte, diese wurden anhand der Definitionen der unterschiedlichen Philosophen und Psychologen untersucht.
Das Fazit der Diplomarbeit stellt dar, inwiefern und vor allem welche philosophischen und psychologischen Vorstellungen und Definitionen des Bösen im Kontext der Moralität in der vergangenen wie aktuellen Kinder- und Jugendliteratur zu finden sind und ob sich diese nach 1970 wesentlich verändert haben. Generell soll die Arbeit einen Einblick in Konzeptionen des Bösen in österreichisches Kinder- und Jugendliteratur des 20. Jahrhunderts geben.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Kinderliteratur Jugendliteratur Österreich Böse Ethik Moral
Autor*innen
Martin Ruzicka
Haupttitel (Deutsch)
Die Thematisierung des Bösen in der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur von 1950 bis zur Gegenwart
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Bedeutung von heteronomer und autonomer Moral für die Motivation des Handelns
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
140 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ernst Seibert
AC Nummer
AC15405260
Utheses ID
46264
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 299 |
