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Gewerkschaftliche Umweltpolitik und der europäische Emissionshandel
(kein) Spannungsfeld zwischen Arbeit und Klimapolitik?
Carmen Séra
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Ulrich Brand
DOI
10.25365/thesis.52538
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19216.06067.468062-0
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit gewerkschaftlicher Umweltpolitik hinsichtlich des europäischen Emissionshandels. Dabei geht es um das Verhältnis zwischen Beschäftigung und klimapolitischem Engagement von Gewerkschaften, aufgrund dessen nach den Strategien und Hintergründen der Positionierung zum ETS, den Positionierungen in den Verhandlungen zum ETS sowie dem Ablauf der Entscheidungsfindung gefragt wird. Ebenso werden Möglichkeiten zur Kooperation sowie Konfliktpotentiale und Politikinhalte der Beteiligung von Gewerkschaften zur Überwindung der ökologischen Krise aufgezeigt. Dies geschieht vor dem theoretischen Hintergrund des strategisch-relationalen Ansatzes von Bob Jessop. Grundlage dieser Arbeit sind ExpertInneninterviews, welche mittels strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse systematisiert wurden. Während es also einerseits für nationale Gewerkschaften mitunter noch schwierig ist, mit klimapolitischen Zielsetzungen in ihrem Arbeitsbereich umzugehen, werden bei anderen Gewerkschaften klimapolitische Ziele innerhalb der Gewerkschaftsarbeit berücksichtigt, wobei diese oft als Nebenprodukt zu betrachten sind. So wird in Hinsicht auf das ETS häufig auf die Relevanz des Standorts und des Wettbewerbs verwiesen, gleichzeitig jedoch auch vielerseits der Begriff der „Just Transition“ unterstützt. Interessen beteiligter AkteurInnen spielen eine große Rolle in den Verhandlungen zum ETS, es finden sich aber auch Ansätze für Handlungsbedarf in der gemeinsamen Bearbeitung von gewerkschaftspolitischen und klimapolitischen Zielen.
Abstract
(Englisch)
This Master thesis is investigating trade union’s environmental politics with regards to the European Emissions Trading System (ETS). In the context of the relationship between jobs and the environment, strategies and reasons for unions’ positions towards the ETS are being analysed, as well as the positions brought forward during negotiations and the decision-making process. Opportunities for cooperation as well as conflict potential are mentioned as is union participation in actions against the ecological crisis and climate change. The theoretical basis is Bob Jessop’s strategic-relational approach. Data is being generated through the conduct of expert interviews which are being analysed using the structuring qualitative content analysis method. On the one hand, results find that for some national unions it poses quite some difficulties to work with climate issues within their realm of work, whereas other unions do consider climate politics implicitly in their policies, although sometimes more as a by-product. Regarding the ETS, the business location Europe as well as competetiveness are often mentioned as determining variables, but there also seems to be broad support of the Just Transition demands by unions. Interests play an essential role in negotiations about the ETS, at the same time entry points are being shown that require action by unions to combine the objectives of union politics with climate politics.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
gewerkschaftliche Umweltpolitik Just Transition europäischer Emissionshandel
Autor*innen
Carmen Séra
Haupttitel (Deutsch)
Gewerkschaftliche Umweltpolitik und der europäische Emissionshandel
Hauptuntertitel (Deutsch)
(kein) Spannungsfeld zwischen Arbeit und Klimapolitik?
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
viii, 262 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Brand
Klassifikation
89 Politologie > 89.99 Politologie: Sonstiges
AC Nummer
AC15072611
Utheses ID
46398
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
