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Studienabbruchsintentionen, Studienerfolg und Studienverzögerungen im Masterstudium
welche Rolle spielen Zielkonstrukte?
Johanna Seidl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Barbara Schober
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.52549
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21838.26446.521565-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Studienabbruchsintentionen, mangelnder -erfolg und -verzögerungen stellen auf struktureller Ebene für die Hochschulen und auf individueller Ebene für Studierende Herausforderungen dar. Ein möglicher Ansatzpunkt auf individueller Ebene stellt Motivation dar. In der vorliegenden Arbeit werden daher verschiedene Zielkonstrukte und deren Beitrag zur Erklärung von Studienabbruchsintentionen, -erfolg und -verzögerungen untersucht. Dabei wird eine erweiterte Betrachtung von Zielkonstrukten durch eine Berücksichtigung von Achievement Goals (AG), Personal Best Goals (PBG) und Work Avoidance Goals (WAG) gewährleistet. Es wird geprüft, inwieweit die drei Zielkonstrukte als Prädiktoren für Studienabbruchsintentionen-, -erfolg und -verzögerungen dienen und ob inwiefern PBs und WAGs inkrementelle Validität über die Vorhersagekraft von AGs aufweisen. Es wurden 407 deutschsprachige Masterstudierende mittels Onlinefragebogen befragt, bei dem der 2x2 AG Fragebogen, der PBG Fragebogen, die WAG Skala und die Studienabbruchsskala vorgelegt wurde. Studienerfolg und Studienverzögerung wurden mit eigens erstellten Items erhoben. Zur Auswertung der Daten wurden multiple Korrelationen und multiple blockweisen Regressionen hinzugezogen. Es wurden signifikante positive Korrelationen der PBG mit allen vier Zielorientierungen der AG und signifikant negative Korrelation der PBG mit WAG gefunden. PBG konnten als Prädiktoren für Studienabbruchsintentionen, -erfolg und -verzögerungen identifiziert werden. PBG besaßen inkrementelle Validität bei der Erklärung der Varianz bei Studienabbruchsintentionen, -erfolg und -verzögerungen über die Erklärungskraft von AG hinaus. WAG konnten als signifikante Prädiktoren für Studienabbruchsintentionen, Studienerfolg und Studienerfolg identifiziert werde und zeigen inkrementelle Validität zur Erklärung von Studienabbruchsintentionen und -erfolg über AG und PBG hinaus. Zusammenfassend betrachtet unterstreichen die Ergebnisse dieser Arbeit das Potential von AG, PBG und WAG bei der Erklärung von Studienabbruchsintentionen, -erfolg und -verzögerungen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Studienabbruchsintentionen Studienverzögerungen Studienerfolg Personal Best Goals Achievement Goals Work Avoidance Goals
Autor*innen
Johanna Seidl
Haupttitel (Deutsch)
Studienabbruchsintentionen, Studienerfolg und Studienverzögerungen im Masterstudium
Hauptuntertitel (Deutsch)
welche Rolle spielen Zielkonstrukte?
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
69 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Barbara Schober
Klassifikation
77 Psychologie > 77.00 Psychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC15213025
Utheses ID
46409
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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