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Vreemde Überseezungen - fiktionale Übersetzung bei Yōko Tawada
Iris Lau
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Deutsch Chinesisch
Betreuer*in
Klaus Kaindl
DOI
10.25365/thesis.52571
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29134.94764.514160-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich fiktionaler Übersetzung im OEuvre der japanischen-deutschen
Schriftstellerin Yōko Tawada. Aufgrund der vielfältigen Ausprägungen, die Tawadas spielerisch-experimentelle
Übersetzungen annehmen, wird der Frage nachgegangen, welche unterschiedlichen Übersetzungsformen
sich in Tawadas fiktionalen Werken finden lassen. Ziel ist es, diese multiplen Übersetzungsformen,
die großteils von herkömmlichen Übersetzungen abweichen, zu analysieren und zu
systematisieren.
Um diese Analyse vorzunehmen, wird – aufbauend auf Ubaldo Stecconis notwendigen Übersetzungsbedingungen
Differenz, Äquivalenz und Mediation – ein Modell entwickelt, das mit den fünf Komponenten
Bedeutung, Klangkörper, Schriftkörper, System und Kontext operiert und sich gut dafür eignet,
Tawadas Übersetzungsprozesse zu untersuchen. Diese zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie
häufig nicht von der Bedeutung der Übersetzungseinheit ausgehen, sondern vom Sprachkörper, d. h.
vom Klang- und/oder Schriftkörper. Des Weiteren übersetzt Tawada neben Sätzen oder Wörtern, auch
immer wieder recht ungewöhnliche Übersetzungseinheiten, wie etwa einzelne Silben oder Buchstaben.
Die Analyse-Ergebnisse zeigen, inwiefern Tawadas fiktionale Übersetzungen eine ganz eigene
Form der Übersetzung darstellen, die sich in der Herangehensweise als auch im Übersetzungsprodukt
von anderen Übersetzungen unterscheiden.
Abstract
(Englisch)
This master’s thesis focuses on fictional translation in the OEuvre of Japanese-German writer Yōko Tawada.
Given the diverse shapes of her playful and experimental translations, it tries to examine which
different forms of translation there are to be found throughout Tawada’s fictional works. The aim is to
analyze and systemize these multiple forms of translation which for the most part differ from traditional
translations.
For the analysis, a model was developed that seems very suitable to investigate Tawada’s forms
of translation. It is based on the translation’s conditions difference, similarity and mediation introduced
by the Italian scholar Ubaldo Stecconi and operates with five components namely meaning, body of the
sound, body of the text, system and context. Tawada’s forms of translation are characterized by the fact
that they often do not take the meaning as a starting point for translations but rather the body of the
language, which means the body of the sound and/or the body of the text. Furthermore, Tawada not only
translates sentences and words but also quite unusual translation units like single syllables or letters.
The results of the analysis show that Tawada’s fictional translations are a specific form of translation
that differ from other translations in their translation approach as well as in their translation product.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Yōko Tawada fictional translation forms of translation translation model fictional turn homogeneous translation heterogeneous translation
Schlagwörter
(Deutsch)
Yōko Tawada fiktionale Übersetzung Übersetzungsformen Übersetzungsmodell Fictional Turn homogene Übersetzung heterogene Übersetzung
Autor*innen
Iris Lau
Haupttitel (Deutsch)
Vreemde Überseezungen - fiktionale Übersetzung bei Yōko Tawada
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
125 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Kaindl
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft
AC Nummer
AC15409905
Utheses ID
46429
Studienkennzahl
UA | 070 | 331 | 388 |
