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Constructions of identity in Zadie Smith's "On beauty"
Heidemarie Krickl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ewald Mengel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.5213
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29743.66780.509264-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zadie Smith ist eine der bekanntesten britischen Nachwuchsautorinnen und erreichte mit ihrem im Jahr 2000 erschienenen Erstlingswerk White Teeth internationale Bekanntheit. Mittlerweile hat die junge Schriftstellerin drei Romane und zahlreiche Kurzgeschichten verfasst und wurde mit namhaften Autoren wie Salman Rushdie verglichen. In ihren Romanen beschäftigt sich die als Tochter einer Jamaikanerin und eines Engländers geborene Smith mit den Problemen einer multikulturellen Gesellschaft. Im Zentrum ihrer Romane steht dabei die Identitätssuche von MigrantInnen zweiter und dritter Generation, die zwar in verschiedenen kulturellen Räumen assimiliert sind, sich als Personen mit hybrider Identität aber weder der Herkunftskultur noch der neuen Heimat vollständig zugehörig fühlen. In dieser Arbeit steht die Identitätskonstruktion in Smiths On Beauty im Vordergrund. Ausgehend von Elaine Scarrys philosophischem Essay On beauty and being just wird gezeigt, dass das Schöne den Wunsch der Nachahmung in uns weckt. Jede so entstandene Replik birgt einen Teil der ursprünglichen Schönheit in sich. Das könnte erklären, warum Smith On Beauty als Hommage an Forsters Howards End angelegt hat. Neben zahlreichen Parallelen in Handlung und Struktur zeichnet sich On Beauty durch eine ähnliche Verwendung von Kontrast- und Korrespondenzrelationen aus. So kann etwa gezeigt werden, dass die Charaktere in On Beauty anhand von Gegensatzpaaren wie schwarz/weiß, gebildet/ungebildet oder weiblich/männlich konstruiert sind. Da Zadie Smith mehrfach im Zusammenhang mit anderen postkolonialen Autoren gebracht wurde, wird diskutiert inwiefern Smith in ihrem Roman postkoloniale Ideen verarbeitet. So wurde Zadie Smith etwa als postpostkoloniale Autorin bezeichnet. Hybride Identitäten bilden in einer multikulturellen Gesellschaft längst keine Ausnahmeerscheinung mehr, sondern sind prägend für eine moderne, multikulturelle Gesellschaft. Als junge, gebildete Autoren mit multiethnischem Hintergrund verfügen Schriftstellerinnen wie Zadie Smith oder Meera Syal über interkulturelle Kompetenzen, die es ihnen erlauben, uns Einblick in ihre Ursprungskultur zu geben. Identität ist aber vielfach geprägt und definiert sich nicht nur über ethnische Zugehörigkeit. Daher wird Identität im Hauptteil vorliegender Arbeit sowohl in ethnische als auch persönliche, nationale, weibliche und soziale Identität gegliedert und Identitätskonstruktion in On Beauty unter den jeweils verschiedenen Gesichtspunkten behandelt. Eine besondere Rolle spielt dabei auch die Klassenzugehörigkeit, die sehr oft mit der ethnischen Herkunft korreliert. Grundlegend bleibt aber, dass sich Identität vor allem durch Abgrenzung von dem 'Anderen' herausbildet. In diesem Zusammenhang wird Homi Bhabha und seine Theorie der hybriden Identität vorgestellt. Da Smith für ihren Roman das universitäre Umfeld gewählt hat und der Hauptprotagonist Howard Belsey Kunstprofessor ist, stellt sich zudem die Frage, inwiefern sich die Figuren des Romans durch ihr Verständnis von Schönheit unterscheiden und wie die Wahrnehmung von Schönheit ihre Identität prägt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
identity Zadie Smith On Beauty
Schlagwörter
(Deutsch)
Identität Zadie Smith On Beauty
Autor*innen
Heidemarie Krickl
Haupttitel (Englisch)
Constructions of identity in Zadie Smith's "On beauty"
Paralleltitel (Deutsch)
Identitätskonstruktionen in Zadie Smiths "On Beauty"
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
104 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ewald Mengel
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.70 Literaturwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC07658477
Utheses ID
4663
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 333 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1