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Does the war on drugs help or hurt state-building in Afghanistan?
Dilyana Bizheva
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Peter Hauslohner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.52954
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15138.86694.650262-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Opiumwirtschaft hat Afghanistan in den letzten 30 bis 40 Jahren geplagt. Anti-Narkotika-Bemühungen werden seit 1989 in Afghanistan durchgeführt. Im Jahr 2017 haben die Vereinten Nationen ein beispielloses Niveau der Opiumproduktion verzeichnet - 9.000 Tonnen rohen Opiums, das Interesse an der Untersuchung des Themas ausgelöst hat. Gegen Drogenbekämpfungsbemühungen wurden zwei Ziele angestrebt - die Verringerung der durch die illegale Wirtschaft in Afghanistan und weltweit verursachten Schäden sowie die Unterstützung Afghanistans bei der Staatsbildung. Die zentrale Frage dieses Forschungsprojekts ist daher die Wirkung der externen Drogenbekämpfungsbemühungen auf den Wiederaufbauprozess in Afghanistan. Es ist genau das Ziel dieser Forschung, zu bestimmen, ob der Krieg gegen Drogen den Staatsaufbau in Afghanistan unterstützt oder verletzt. Die Forschung konzentrierte sich auf den wahrscheinlichen Nettoeffekt des Aufbaus eines Staates auf Strategien zur Drogenbekämpfung in den Provinzen Helmand und Nangarhar. Die Forschung konzentriert sich auf umfangreiche Sekundärinformationen von Forschern vor Ort und Analysten. Darüber hinaus wurden halbstrukturierte Experteninterviews mit Spezialisten durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die externen Maßnahmen zur Drogenbekämpfung dem Staatsbildungsprozess zwar helfen, aber ihn auch beschädigen. Letztendlich hat die Forschung herausgefunden, dass Gegennatikotika Bemühungen aus einer breiteren Entwicklungsperspektive entworfen und umgesetzt werden müssen.
Abstract
(Englisch)
The opium economy has plagued Afghanistan in the last 30 – 40 years. Counter-narcotic efforts have been implemented in Afghanistan since 1989. In 2017, the United Nations has recorded an unprecedented level of opium production – 9000 tons of raw opium, which triggered the interest to investigate the topic. Counter-narcotic efforts have been thought to achieve two goals – to reduce the harms inflicted by the illicit economy in Afghanistan and worldwide as well as to help Afghanistan in its state-building process. Hence, the pivotal question of this research project has become the effects of the external counter-narcotics efforts on the reconstruction process in Afghanistan. Specifically, the aim of this research is to determine whether the war on drugs helps or hurts state-building in Afghanistan. The research has focused on the likely net effect on state-building from the counter-narcotic strategies in the provinces Helmand and Nangarhar. The research resorts to extensive secondary source information from researchers on the ground and analysts. Moreover, semi-structured expert interviews have been conducted with specialists on the topic. The results from the research show that the external counter-narcotic interventions have partially helped and partially hurt the state-building process in Afghanistan. Ultimately, the research has found out that counter-narcotic efforts need to be designed and implemented from a wider development perspective.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
state-building Afghanistan
Schlagwörter
(Deutsch)
Staatsbildung Afghanistan
Autor*innen
Dilyana Bizheva
Haupttitel (Englisch)
Does the war on drugs help or hurt state-building in Afghanistan?
Paralleltitel (Deutsch)
Ist der Drogenkrieg in Afghanistan hilfreich oder schädlich für den Staat?
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
87 Seiten : Diagramme, Karten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Peter Hauslohner
Klassifikation
83 Volkswirtschaft > 83.46 Entwicklungsökonomie
AC Nummer
AC15137364
Utheses ID
46783
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
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