Detailansicht
Stadt- und Kulturlandschaften als Gedächtnisspeicher
Spuren der Donauschwaben in der heutigen baulichen Gestalt und Erinnerungskultur zweier Orte in der serbischen Batschka
Nina Salzmann
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geographie und Wirtschaftskunde UF Latein
Betreuer*in
Peter Jordan
DOI
10.25365/thesis.53072
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29131.29073.234260-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Donauschwaben haben nach ihrer Ansiedlung in der Batschka mit unermüdlichem Arbeitseifer, mit Ausdauer, Ehrgeiz und unbändigem Willen Großartiges geleistet. Trotz aller Schwierigkeiten, Rückschläge und Verluste, die sie hinnehmen mussten, ist es ihnen gelungen, die vom jahrelangen Krieg zerstörten und über weite Strecken entvölkerten Gebiete wieder urbar zu machen und dort unzählige reiche, blühende Städte und Dörfer aufzubauen. Mit ihrer typischen Siedlungsanlage und Bauweise der Häuser sowie ihrer Art zu wirtschaften, haben sie der Batschka ihren persönlichen Stempel aufgedrückt und dieses Gebiet über 200 Jahre lang wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell geprägt. Als „Kornkammer“ Ungarns bzw. Serbiens hat sich die Batschka von den umliegenden Regionen abgegrenzt und seine eigene Identität ausgebildet.
Heute, über 300 Jahre nachdem die ersten Donauschwaben in der Batschka angesiedelt wurden und 70 Jahre nach ihrer Vertreibung aus der neuen Heimat, hat sich die Kulturlandschaft dieser Gegend abermals stark verändert. Vieles vom früheren typisch donauschwäbischen Charakter ist verloren gegangen und nicht mehr erkennbar.
Eingebettet in ein wissenschaftlich-theoretisch fundiertes Gerüst rund um die Begriffe „Kulturgeographie“, „raumbezogene Identität“, „Stadt- und Kulturlandschaften als Gedächtnisspeicher“ sowie „City & Regional Branding“, die im ersten Teil der Arbeit definiert und erklärt werden, hat diese Diplomarbeit zum Ziel, Spuren der Donauschwaben in der heutigen baulichen Gestalt und Erinnerungskultur zweier Orte in der serbischen Batschka, nämlich in Apatin und Filipowa, zu erforschen. Mit Hilfe von Experteninterviews und teilnehmender Beobachtung soll geklärt werden, inwiefern materielle und immaterielle Prägungen und Traditionen der Donauschwaben sowie ihr materielles und geistiges kulturelles Erbe, in den Orten, in denen sie lebten, bis heute nachwirken.
Bevor die einzelnen Forschungsfragen im empirischen Teil der Diplomarbeit ausgearbeitet und beantwortet werden, werden geographische, naturkundliche und geschichtliche Grundlagen zur Batschka und zu den Donauschwaben erläutert, die für das Verständnis der gesamten Arbeit essentiell sind.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Kultur- und Stadtlandschaften als Gedächtnisspeicher raumbezogene Identität City & Regional Branding Donauschwaben Batschka Apatin Filipowa
Autor*innen
Nina Salzmann
Haupttitel (Deutsch)
Stadt- und Kulturlandschaften als Gedächtnisspeicher
Hauptuntertitel (Deutsch)
Spuren der Donauschwaben in der heutigen baulichen Gestalt und Erinnerungskultur zweier Orte in der serbischen Batschka
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
VI, 123 Seiten : Illustrationen, Karten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Heinz Nissel
Klassifikationen
73 Ethnologie > 73.13 Siedlungsweise ,
73 Ethnologie > 73.24 Behausung, Gebäude ,
73 Ethnologie > 73.50 Kultureller Wandel ,
73 Ethnologie > 73.84 Umwelt und Kultur ,
73 Ethnologie > 73.95 Zeichen, Symbole ,
74 Geographie > 74.01 Geschichte der Geographie und Anthropogeographie ,
74 Geographie > 74.11 Kulturlandschaft ,
74 Geographie > 74.19 Europa
AC Nummer
AC15101286
Utheses ID
46891
Studienkennzahl
UA | 190 | 456 | 338 |
