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From Euromaidan to the hybrid war in the Donbass
an analysis of the Ukraine crisis (2013-2016) and the determinants of Russian foreign policy
Maddalena Dalla Mora
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lg)
Betreuer*in
Thomas Row
DOI
10.25365/thesis.53104
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14357.90103.855263-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht die Hintergründe russischer Handlungen in der Ukraine, mit Fokus auf die Frage ob die Annektierung der Krim und der Krieg in der Ostukraine Teil eines „Masterplans“ des Kremlins waren, oder ob sie lediglich als Reaktion von Putin’s Russland auf die Ereignisse zu verstehen sind. Um dieser Frage nachzugehen, beziehe ich mich zuerst auf die Hauptschulen der Theorien der internationalen Beziehung, und analysiere, inwieweit sie die Gründe für Russlands Ukraine-Politik von 2013 bis 2016 erklären können. Der Hypothese nach war die Entscheidung des Kremlins, mittels „hard power tools“ in der Ukraine zu intervenieren, rational bedingt, in Anbetracht des drohenden Verlustes strategischen Einflusses über die Ukraine und im vollen Bewusstsein der geopolitischen und geostrategischen Bedeutung dieses Landes. Des Weiteren antizipierte der Kremlin korrekt die Limitationen der wirtschaftlichen Sanktionen einerseits sowie den mangelnden Willen der Europäischen Union zur militärischen Intervention andererseits. Diese Hypothese passt in den Rahmen der Realismus-Theorie in den internationalen Beziehungen, die davon ausgeht, dass das Handeln von Staaten hauptsächlich von nationalen Interessen und strategischen Überlegungen bestimmt wird. Weiters nutzte der Kremlin das Gefühl russischer Identität auf der Krim, um die Annektierung zu rechtfertigen. Obgleich aber diese internen Identitätsfragen teilweise zur russischen Außenpolitik die Ukraine betreffend beitrugen, spielen sie nur eine sekundäre Rolle in der Erklärung der russischen Handlungen. Tatsächlich stellt diese Masterarbeit fest, dass die Annäherung der Ukraine an die EU, inklusive des Trade and Association Agreements, dazu führte, dass sich Russland in einem Kerngebiet seiner strategischen Interessen im post-sowjetischen Raum bedroht fühlte. Die folgende russische Aggression in der Ostukraine sowie die Annektierung der Krim beschädigten die bereits davor zerbrechlichen Beziehungen zwischen Russland, der Europäischen Union und der westlichen Gemeinschaft im Allgemeinen. Trotz großer Anstrengungen auf Seiten des diplomatischen Forums - wie der Trilateralen Kontaktgruppe und der Organisation für Sicherheit und Kooperation in Europa – einen Dialog aufrechtzuerhalten, ist die Krise weit entfernt davon, gelöst zu werden.
Abstract
(Englisch)
This thesis investigates the sources of Russian conduct in Ukraine, focusing on whether the annexation of Crimea and the war in Eastern Ukraine was part of a Kremlin masterplan, or merely a reaction of Putin’s Russia to contingencies. In doing so, the writer reflects on the frameworks of the major school of thought within international relations theory, and analyzes to what extent they explain the rationale underpinning Russia’s Ukraine policy from 2013 to 2016. The hypothesis is that the Kremlin acted rationally when deciding to intervene through hard power tools in Ukraine, faced with the threat of losing Russian strategic influence over that country and mindful of its geopolitical and geo-economic significance. Moreover, the Kremlin correctly anticipated the limits of economic sanctions and the European Union’s lack of willingness to intervene militarily. This hypothesis is in line with the framework proposed by the realist theory of international relations, which assumes that the conduct of states is mainly driven by national interest and strategic considerations. Moreover, the Kremlin largely took advantage of the sense of Russian territorial identity in Crimea in order to justify the annexation. However, even if domestic factors and identity questions contributed partially to the Kremlin’s chosen foreign policy course in Ukraine, they play a secondary role in explaining the sources of Russian conduct. In fact, this thesis finds that the rapprochement between Ukraine and the EU, with the corollary of the Trade and Association Agreement, caused Russia to feel threatened in an area of its core strategic interest in the Post-Soviet space. Following Russian aggression in Eastern Ukraine and the annexation of Crimea, the already fragile relations between Russia, the European Union and the Western Community in general were severely damaged. Indeed - despite the best efforts of diplomatic forums such as the Trilateral Contact Group and the Organization for Security and Cooperation in Europe in maintaining a dialogue between the parties of the conflict - a long-term resolution to the crisis remains elusive.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Ukraine Crisis Crimea Russian Federation geopolitical
Schlagwörter
(Deutsch)
Ostukraine Krim Russland Geopolitik
Autor*innen
Maddalena Dalla Mora
Haupttitel (Englisch)
From Euromaidan to the hybrid war in the Donbass
Hauptuntertitel (Englisch)
an analysis of the Ukraine crisis (2013-2016) and the determinants of Russian foreign policy
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
132 Seiten : Illustrationen, Karten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Thomas Row
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC15312020
Utheses ID
46922
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
