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Six-party talks on the North Korean nuclear program and the reasons for their failure
Valentin Melnikov
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lg)
Betreuer*in
Arthur R. Rachwald
DOI
10.25365/thesis.53128
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14357.40139.313362-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Scheitern der Sechs-Parteien-Gespräche, die das nordkoreanische Regime daran hindern sollten, Nuklearwaffentests durchzuführen und ein eigenes Atomwaffenarsenal aufzubauen, unterwanderten das System der Nichtverbreitung von Nuklearwaffen, das einst als einer der wesentlichen Stabilitätsfaktoren in den internationalen Beziehungen galt, folgend auf das Inkrafttreten des Atomwaffensperrvertrag im Jahr 1970. Die nukleare Kapazität von Nordkorea führte letztendlich zu zusätzlichen Spannungen in der Region und erzeugte ein komplementäres Potenzial für zukünftige bewaffnete Konflikte. Die Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Kernwaffenproblem begannen im Jahr 2003 zwischen Nordkorea, Südkorea, Japan, den Vereinigten Staaten, China und der Russischen Föderation, als Folge auf die Ankündigung Pjöngjangs sich als Reaktion auf die externen Bedrohungen seiner Sicherheit und Souveränität von dem Atomwaffensperrvertrag zurückzuziehen. Der Verhandlungsprozess blieb erfolglos, da die führenden Weltmächte nicht verhindern konnten, dass das nordkoreanische Regime zu einer faktischen Atommacht aufsteigt. Die Nuklearisierung Nordkoreas ist ein starker Rückschlag für das Ansehen der gesamten Weltgemeinschaft, ihrer einflussreichsten Vertreter und der größten internationalen Institutionen.
Diese Arbeit, die sich der Ansätze der Rational-Choice Theorie bedient, versucht, sich der Komplexität der Faktoren und Ereignisse anzunähern, die zu dem Scheitern der Sechs-Parteien-Gespräche geführt haben. Ein besonderes Augenmerk ist darauf gelegt, die extrem hohe Motivation der nordkoreanischen Führungsriege zu erklären, Nuklearwaffen besitzen zu wollen, sowie ihren Widerwillen darin zu verstehen, wesentliche Kompromisse im Verlauf der Verhandlungen einzugehen. Daneben beinhaltet diese Arbeit eine umfassende Studie außenpolitischer Entscheidungen weiterer Akteure, die Pjöngjang mit unnachgiebiger Haltung entgegnet sind, eine Erklärung jener Entscheidungen und die Art und Weise, durch die sie das nordkoreanische Atomwaffenprogramm beeinflusst haben.
Abstract
(Englisch)
The failure of the six-party talks to prevent the North Korean regime from carrying out nuclear tests and obtaining its own nuclear arsenal undermined the system of nuclear non-proliferation which used to remain one of the main stabilizing factors in international relations after the non-proliferation treaty (NPT) entered into force in 1970. The nuclear status of North Korea eventually created additional tensions in the region and generated complimentary potential for armed conflicts in the future. The six-party talks on the North Korean nuclear problem started in 2003 between North Korea, South Korea, Japan, the United States, China and the Russian Federation when Pyongyang announced its withdrawal from the NPT as a reaction to external threats to its security and sovereignty. The negotiation process was unsuccessful; leading world powers were unable to prevent the North Korean regime from gaining nuclear status. The nuclearization of North Korea has become a significant hurdle to the prestige of the entire international community, its most influential representatives and the largest international institutions.
This thesis, using the approaches of a rational choice theory, aims to analyze the complexity of factors and events that resulted in the failure of the six-party talks. Particular attention is paid to explaining the extremely high motivation of the North Korean leadership to possess nuclear weapons, and its unwillingness to make significant compromise in the course of negotiations. Besides, the thesis contains a comprehensive study of a number of foreign policy decisions of other parties that pushed Pyongyang to take a hard line, explaining the nature of these decisions and the way they influenced the North Korean nuclear agenda. In general this study broadens the understanding of the behavior of the North Korean leadership in issues related to the nuclear dossier and opens the way for the continuation of research activities in this direction.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Sechs-Parteien-Gespräche Nordkorea Nuklearwaffentests Nuklearwaffen Kernwaffenproblem
Autor*innen
Valentin Melnikov
Haupttitel (Englisch)
Six-party talks on the North Korean nuclear program and the reasons for their failure
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
57 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Arthur R. Rachwald
Klassifikationen
89 Politologie > 89.70 Internationale Beziehungen: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.75 Internationale Konflikte: Allgemeines
AC Nummer
AC15307906
Utheses ID
46946
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
