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Programmieren lernen mit Sonic Pi - ein personenzentriertes Unterrichtskonzept
Julian Strausz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Informatik
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Mathematik UF Informatik und Informatikmanagement
Betreuer*in
Renate Motschnig
DOI
10.25365/thesis.53234
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23859.71500.237870-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Sonic Pi ist eine Programmierumgebung für Musik, die es den Nutzern ermöglicht, mittels Elementen wie Schleifen, Bedingungen oder Variablen, Programmabläufe hörbar zu machen. Auf diese Weise verbindet es die Bereiche Kunst, Technologie und Bildung und kann sowohl für das Erlernen von Programmiergrundlagen als auch für den Erwerb musikalischer Kenntnisse herangezogen werden.
Aufgrund seiner künstlerisch-spielerischen Konzeption scheint es im besonderen Maße geeignet, signifikantes Lernen nach dem Verständnis Carl R. Rogers zu ermöglichen. Dieser Begriff diente als Ausgangspunkt für das Konzept personenzentrierten Lernens, welches die Erkenntnisse aus der personenzentrierten Psychotherapie auf den Bereich des Lernens überträgt und primär auf den drei Haltungen Echtheit, Akzeptanz und Verständnis beruht.
Ziel dieser Arbeit war die Erstellung einer Unterrichtseinheit, welche einerseits die didaktischen Möglichkeiten und Vorteile von Sonic Pi nutzt, um Schülern auf eine motivierende Weise Programmierung näher zu bringen, und andererseits die Annahmen personenzentrierten Lernens in die Praxis umsetzt. Als Vorbereitung wurden daher zunächst die genannten Bereiche getrennt voneinander behandelt und so die theoretische Grundlage für die Entwicklung des Unterrichtskonzepts gelegt. Abschließend wurde die Unterrichtseinheit getestet und phänomenologisch - durch Analyse der Abschlussprojekte und Evaluierung von Fragebögen - untersucht, um die Signifikanz der angeregten Lernprozesse zu beurteilen und mögliche Anpassungen des Konzepts zu erarbeiten.
Abstract
(Englisch)
Sonic Pi is a programming environment designed to make program flow audible by enabling users to produce music by the use of loops, conditions and other core coding elements. As such it is a combination of art, technology and education and can be used for learning coding basics as well as for the acquisition of musical knowledge.
As a result of its playful and artistic nature, it seems particularly eligible of facilitating significant learning in the way Carl R. Rogers described it. This term was the starting point for his concept of person centered learning (PCL) which transfers the findings from person centered psychotherapy to the field of learning and is based on three major attitudes called realness, acceptance and understanding.
The aim of this thesis was to draft a teaching unit which should both make use of the didactic advantages of Sonic Pi to create a motivating way for pupils to learn coding, and be a realisation of person centered learning. In preparation, these two subjects were discussed in separate chapters to create a theoretical foundation for the development of the teaching concept. Finally, the unit was tested and inspected phenomenologically - by analyzing the pupil's projects and evaluating their questionnaires - to estimate the level of significance in the process of learning and to develop possible adaptations of the teaching concept.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Sonic Pi PCL person centered Learning coding music art
Schlagwörter
(Deutsch)
Sonic Pi PCL personenzentriertes Lernen Programmieren Coding Kunst Musik
Autor*innen
Julian Strausz
Haupttitel (Deutsch)
Programmieren lernen mit Sonic Pi - ein personenzentriertes Unterrichtskonzept
Paralleltitel (Englisch)
Learn to code with Sonic Pi : a person centered teaching concept
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
122 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Renate Motschnig
AC Nummer
AC15428486
Utheses ID
47046
Studienkennzahl
UA | 190 | 406 | 884 |
