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Unterrichten mit Forschendem Lernen – Evaluation des Wissenszuwachses bei Novizen im Rahmen eines Projektpraktikums
Christoph Eichhorn
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Biologie und Umweltkunde UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Suzanne Kapelari
Mitbetreuer*in
Martin Scheuch
DOI
10.25365/thesis.53304
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14557.54129.188959-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In den österreichischen Lehrplänen ist der Paradigmenwechsel im Naturwissenschaftlichen Unterricht angekommen, der sich im angloamerikanischen Bereich schon seit Jahrzenten als „teaching science as inquiry“ etabliert hat (u.a. AAAS, 1993; NRC, 1996). Verstehen wie (Natur-)Wissenschaft zu ihren Erkenntnissen kommt und die Vorgänge von wissenschaftlicher Erkenntnis beschreiten und Aktivitäten wie Beobachten, Beschreiben, Bewerten und Interpretieren von Daten und Ergebnissen sowie Kommunikation dieser Ergebnisse, sind die zu erwerbenden Kompetenzen. Als übergeordnetes Ziel steht die Scientific Literacy im Raum (Pisa Konsortium, 2007). Im Zuge dieses Paradigmenwechsels ist es auch notwendig Wissen nicht einfach von den LehrerInnen auf die SchülerInnen zu übertragen, sondern die Lernenden zu unterstützen ihr Wissen selbstständig nach konstruktivistischen Prinzipien aufzubauen und einzuordnen. Laut Studien wie wie etwa TIMSS (Baumert et al. 2000), PISA 2006 (PISA Konsortium, 2007) und PISA 2015 (OECD, 2016), findet in Österreich immer noch vorwiegend fragend-entwickelnder Unterricht statt. Für die in den neuen Lehrplänen festgelegten Anforderungen benötigt es deshalb ein Umdenken in der LehrerInnenbildung. Rahmenbedingung für die dargelegten Bildungsziele kann die Unterrichtsform des Forschenden Lernens (Inquiry) bieten. Allerdings handelt es sich hier um eine anspruchsvolle Art zu unterrichten, die von LehrerInnen nicht nur fachliches und pädagogisches Wissen fordert, sondern auch Wissen über die Natur der Naturwissenschaften und fachdidaktisches Wissen darüber, welche Implikationen sich dadurch für das Erstellen wertvoller Inquiry-Lernumgebungen ergeben (u.a. Abell 2006; Bybee, 2006; Lederman, 2006a; Abd-El-Khalick, 2012). Welchen Beitrag können Universitätskurse leisten, die darauf ausgerichtet sind, zukünftige LehrerInnen zu ermutigen mit forschendem Lernen zu unterrichten um die im Lehrplan geforderten Ziele zu erreichen? Die Arbeit versucht im Rahmen des PCK-Modells (u.a. Shulman, 1986; Park & Oliver, 2008, Gess-Newsome, 2015) zu erheben welche Wissenszuwachse bezüglich Fachwissen, Wissen über das Unterrichten in Inquiry-Lernumgebungen und bezüglich Wissen über die Naturwissenschaften beim Unterrichten mit Forschendem Lernen stattfinden und diskutiert inwieweit der gewählte Ansatz zielführend ist.
Abstract
(Englisch)
The change in paradigm concerning „teaching science as inquiry“ that is prevalent in American and English curriculums (e.g. AAAS, 1993; NRC, 1996) since decades has manifested itself in Austrian curriculums as well: To understand how scientific knowledge is generated, to observe, infer, evaluate and interpret data and results and communicating these results is among the abilities that students should be able to do. Overarching goal is to achieve „scientific literacy“ in the population (PISA Konsortium, 2007). In Light of this paradigm shift it is necessary not to simply transfer knowledge from teachers to students, but to support students in their own learning and provide them with opportunities to discover knowledge on their own in a constructivist manner. Studies like TIMSS (Baumert et al. 2000), PISA 2006 (PISA Konsortium, 2007) and PISA 2015 (OECD, 2016) paint the picture of didactic teaching methods being prevalent in Austrian classrooms. To conform with the new curricular demands, a change in teacher education is needed. A framework for a reformed teacher education is offered by enabling science teachers to teach science in inquiry-learning environments. Designing meaningful inquiry-based lessons is a demanding task: Teachers need a broad subject matter knowledge, and pedagogic knowledge, but also knowledge about the Nature of Science, which
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directly influences the way inquiry-learning environments are designed (e.g. Abell 2006; Bybee, 2006; Lederman, 2006a; Abd-El-Khalick, 2012). How can University-courses contribute to novice teachers building relevant knowledge in these knowledge bases to empower them to design meaningful activities and inquiry-settings to achieve the curriculum goals? Using the framework of Pedagogical Content Knowledge (PCK) model (e.g. Shulman, 1986; Park & Oliver, 2008, Gess-Newsome, 2015) the goal of this thesis is to document and assess the knowledge developed by participating student-teachers and to assess if and how the chosen approach can contribute.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Inquiry Didactics of Biology Nature of Science
Schlagwörter
(Deutsch)
Forschendes Lernen Biologiedidaktik Fachdidaktik Natur der Naturwissenschaften
Autor*innen
Christoph Eichhorn
Haupttitel (Deutsch)
Unterrichten mit Forschendem Lernen – Evaluation des Wissenszuwachses bei Novizen im Rahmen eines Projektpraktikums
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
162 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Suzanne Kapelari
AC Nummer
AC15142241
Utheses ID
47105
Studienkennzahl
UA | 190 | 445 | 299 |
