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Dalla "letteratura del luogo" al turismo letterario - come l'arte costruisce la percezione di Firenze
Roxanne Bakowsky
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Vergleichende Literaturwissenschaft
Betreuer*in
Alfred Noe
DOI
10.25365/thesis.53329
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22109.59233.532365-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
So, wie Florenz als Inspirationsquelle für europäische Literaturen dient, trägt die Literatur zum Fortbestehen des kulturellen Gedächtnisses der Stadt bei; jene Renaissancestadt, vor allem bekannt durch die Medicis, die Ponte Vecchio und die Uffizien, hat sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, insbesonders in der Periode, in der sie Hauptstadt des neuen Königreich Italiens war und dementsprechende Änderungen im Stadtbild vorgenommen wurden, gewaltig gewandelt. Während Künstler aus England, Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Österreich dies als positiv ansahen, äußerten viele italienische Autoren Unmut oder gar Kritik an dem neuen Florenz.
Es überwiegen in den Zeugnissen fremdsprachiger Literaten positive Darstellungen von Florenz, sowohl in der ersten als auch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wobei sich keine nationalen Tendenzen ausmachen lassen. Die meisten Bücher sind sehr allgemein gehalten, teilweise widmen sie sich der Stadt, wie es ein geschichtlicher Stadtführer tut, und in groben Zügen ähneln die literarischen Zeugnisse der Geschichtsschreibung: Das Prinzip der authentischen Darstellung wird auf Zahlen und Fakten beschränkt, 'namedropping' statt genauer Beschreibungen, persönliche Erfahrungen und Gedanken werden in den Hintergrund gerückt.
Einige SchriftstellerInnen stechen jedoch positiv hervor, und zwar nicht unbedingt dadurch, dass sie eine Hommage an Florenz machen wollten. Einige der interessantesten und authentischsten Zeugnisse sind, abgesehen von jenen von ein paar florentinischen Autoren, solche, die es tatsächlich vermocht haben, die Schattenseiten von Florenz zu sehen und wiederzugeben. Literatur über Florenz prägt in gewisser Weise das Bild jener Stadt. In meiner Masterarbeit habe ich eine Unterscheidung von zwei, meiner Meinung nach unterscheidungswürdigen, Typologien von Orten gemacht: literarische Orte, damit meine ich Orte, die für die literarische Produktion signifikant waren bzw. sind, und Orte der Literatur, darunter sind jene Orte zu verstehen, die durch die Literatur konkret verortbar und kontextualisierbar sind.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Florence literary tourism imagology
Schlagwörter
(Deutsch)
Florenz Literaturtourismus Imagologie
Autor*innen
Roxanne Bakowsky
Haupttitel (Italienisch)
Dalla "letteratura del luogo" al turismo letterario - come l'arte costruisce la percezione di Firenze
Paralleltitel (Deutsch)
Literatur der Orte und Orte der Literatur : das Bild von Florenz in der Kunst
Paralleltitel (Englisch)
From the "literature of places" to literary tourism : how art is shaping the perception of Florence
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
98 Seiten : Illustrationen
Sprache
Italienisch
Beurteiler*in
Alfred Noe
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.94 Literarische Einflüsse und Beziehungen, Rezeption
AC Nummer
AC15143616
Utheses ID
47127
Studienkennzahl
UA | 066 | 870 | |
