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Das didaktische Potential von Spielen im DaF Unterricht für Erwachsene - eine Aktionsforschung
Christina Merkinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Französisch
Betreuer*in
Karen Schramm
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.53362
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22107.01619.615354-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Diplomarbeit wurde der Frage nachgegangen, ob Spiele bereits im A1-Niveau für FremdsprachenlernerInnen ein didaktisches Potential mitbringen und wie sie im Idealfall im DaF-Unterricht eingesetzt werden sollten. Zu Beginn wurden allgemeine Informationen, wie zum Beispiel die Geschichte des Spiels, Spieltheorien und Merkmale des Spiels erläutert. Außerdem wurden die Begriffe Spiel, Lernspiel und Sprechspiel genauer definiert und die Rolle der Spielleitung unter die Lupe genommen. Darauffolgend wurde die Methode „Aktionsforschung“ in der Theorie erklärt, die die Reflexion und Verbesserung des eigenen Unterrichts zum Ziel hat. Es wurde ein viermonatiger Unterricht in der Deutschakademie erforscht, der sich in zwei Zyklen teilte. Nach einer zweimonatigen Beobachtungsphase wurde der Unterricht reflektiert und analysiert bzw. dann versucht in der zweiten Phase zu optimieren. In der zweiten Beobachtungsphase wurden einige Änderungen im Spielablauf durchgeführt nämlich: Fehlerkorrektur und Nachbearbeitung von Spielen, Belohnung als Motivationsfaktor und Spielerklärungen fanden ausschließlich nur noch auf Deutsch statt. Die Anpassung des eigenen Unterrichts brachte einige Erkenntnisse, nämlich dass Spiele immer nachbereitet werden sollten, dass Erklärungen im A1-Niveau zunächst schwer, aber umsetzbar sind und dass die Belohnung auch bei Erwachsenen eine große Rolle für die Spielmotivation darstellt. Die Erkenntnisse der beiden Zyklen wurden verglichen und daraus folgte das Fazit dieser Arbeit. Anhand der Aktionsforschung wurde aufgezeigt, dass Spiele bereits im frühen Lernstadium, nämlich im Niveau A1, in den Fremdsprachenunterricht integriert werden können. Wichtig ist jedoch, sie reflektiert und überlegt einzusetzen und sie nicht grundlos in der Klasse stehen zu lassen.
Abstract
(Englisch)
In this diploma thesis, the question was asked whether games at A1 level already have a didactic potential for foreign language learners and how they should ideally be used in German as a foreign language. At the beginning, general information, such as the history of the game, game theories and characteristics of the game were explained. In addition, the terms game, educational game and speech game were defined more precisely and the role of the game director was scrutinized. This was followed by a theoretical explanation of the "action research" method, the aim of which is to reflect on and improve one's own teaching. A four-month course at the German Academy was researched, which was divided into two cycles. After a two-month observation phase, the lessons were reflected and analyzed and then tried to be optimized in the second phase. In the second observation phase, some changes were made to the game: error correction and post-processing of games, reward as a motivation factor and game explanations took place exclusively in German. Adapting one's own teaching led to some insights, for example that games should always be followed up, that explanations at A1 level are initially difficult but feasible and that the reward is also a great possibility in motivating adults to play. The findings of the two cycles were compared and the conclusion of this work followed. On the basis of this action research it was shown that games can be integrated into foreign language teaching at an early learning stage, namely at level A1. However, it is important to integrate them in a reflective and thoughtful way and to not leave them in the classroom for no reason.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Spiele im Unterricht Entwicklung des Spiels Spiele für den Fremdsprachenunterricht Aktionsforschung Reflexion des eigenes Handelns Veränderungen von Vorgehensweisen Spielarten Spielvarianten
Autor*innen
Christina Merkinger
Haupttitel (Deutsch)
Das didaktische Potential von Spielen im DaF Unterricht für Erwachsene - eine Aktionsforschung
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
140 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karen Schramm
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.31 Spracherwerb ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.41 Sprachdidaktik
AC Nummer
AC15126816
Utheses ID
47157
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 347 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1