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Vom Zeichentrick zur Computeranimation
neue Perspektiven des Animationsfilms
Dominik Kaltenböck
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Rainer Maria Köppl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.5282
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29416.10512.945769-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Seitdem der erste vollständig computeranimierte Animationsfilm „Toy Story“ 1995 in die Kinos kam, hat sich die Trickfilmlandschaft stark verändert. Die bis Mitte der 90er Jahre in den Lichtspielhäusern dominanten Disney Zeichentrickfilme büßten immer stärker an Umsatz ein. 2004 erschien der bis dato letzte gezeichnete Trickfilm der Walt Disney Studios. Neben der Konkurrenz durch den computeranimierten Spielfilm trugen auch Fehlentscheidungen der Walt Disney Company dazu bei, diesen Prozess zu beschleunigen. Mit den beiden Filmen „Pocahontas“ (1995) und „The Hunchback of Notre Dame“ (1996) versuchte Disney seine Zeichentrickfilme für ein älteres Publikum interessant zu machen, indem sie inhaltlich und visuell realistischer gestaltet wurden. Vom kindlichen Stammpublikum wurden diese Änderungen abgelehnt. Schlussendlich verlor man mehr Zuschauer, als man durch die Änderungen hinzugewinnen konnte. Währenddessen blühte die Gattung des computeranimierten Spielfilms auf. Nach „Toy Story“ erschienen zahlreiche finanziell erfolgreiche Trickfilme ähnlicher Machart. Neben der Produktionsfirma Pixar, die für den ersten computeranimierten Trickfilm „Toy Story“ verantwortlich war, entstand ein weiteres, sehr erfolgreiches Trickfilm Studio: Dreamworks. Filme dieses Studios, wie die „Shrek“-Trilogie, setzen verstärkt auf die komische Wirkung der Parodie und erreichen damit etwas, das Disney bei seinen Zeichentrickfilmen nicht gelang: Sie sprechen ein älteres Publikum an. Der stetige technische Fortschritt der Computeranimation führte zu einer weiteren interessanten Entwicklung. Man setzte die neue Technik ein, um einen möglichst realistischen Trickfilm zu erschaffen. Es gibt jedoch zahlreiche theoretische Gründe, die gegen eine solche Darstellungsform sprechen. Der Erfolg dieser Gattung ist bis heute gering.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
cel CGI animation uncanny
Schlagwörter
(Deutsch)
Zeichentrick Computeranimation CGI Disney Pixar Dreamworks Animationsfilm Trickfilm Mori
Autor*innen
Dominik Kaltenböck
Haupttitel (Deutsch)
Vom Zeichentrick zur Computeranimation
Hauptuntertitel (Deutsch)
neue Perspektiven des Animationsfilms
Paralleltitel (Englisch)
From cel animation to CGI
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
112 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rainer Maria Köppl
Klassifikationen
24 Theater > 24.33 Filmproduktion, Filmtechnik ,
24 Theater > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten
AC Nummer
AC08067804
Utheses ID
4724
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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