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"Die spielen doch nur!" Das "Spiel" als handlungsorientiertes Konzept der Textrezeption im Literaturunterricht am Beispiel der "Jeux Dramatiques"
Katrin Mülleder
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Mathematik UF Deutsch
Betreuer*in
Stefan Krammer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.53524
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14356.94808.637452-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das erlebnisorientierte Konzept der Jeux Dramatiques, zu Deutsch das Ausdrucksspiel aus dem (inneren) Erleben, findet seine Anfänge im Frankreich der frühen 1930er Jahre bei dem Theaterpädagogen und Theatermacher Léon Chancerel. Die Methode wurde von Heidi Frei weiterentwickelt und im deutschsprachigen Raum vor allem im Grundschulbereich, der Sonder- und Heilpädagogik und der Erwachsenenbildung etabliert. Die Jeux Dramatiques stellen eine dramatische und lustvolle Spielform des personalen Erlebens dar, welche, so die These dieser Arbeit, als partizipative und handlungsorientierte Form der Textarbeit mit Schwerpunkten auf dem inneren Erleben und auf emotional-affektiver Ebene für handlungsorientierte Prozesse eines besseren Literaturverständnisses genutzt werden kann. Durch das stegreifartige Spiel zu Text, bei dem auf gesprochene Sprache weitgehend verzichtet wird, erfordert diese Methode keinerlei Erfahrung im Bereich Schauspiel und knüpft dadurch an die sogenannten szenischen Verfahren innerhalb der Literaturdidaktik an. Ein mehr oder weniger freies Spiel führt innerhalb kurzer Zeit zu einer intensiven und aktiven Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Textvorlage, wodurch die Methode für einen Einsatz im Literaturunterricht der Sekundarstufe I und II geeignet scheint. Ausgegangen wird von der Annahme, dass sich die didaktischen und pädagogischen Zielsetzungen, sowie die methodische Umsetzung der bisher angewandten szenischen Verfahren im Literaturunterricht und der Jeux Dramatiques überschneiden. Diese Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu beleuchten, stellt den Schwerpunkt der Arbeit dar. Hierzu werden literaturdidaktische und dramendidaktische Konzepte vorgestellt und die Methoden des literarischen Rollenspiels, der szenischen Interpretation und der Jeux Dramatiques näher beleuchtet. Der Fokus liegt dabei auf einer handlungs- und produktionsorientierten Arbeit an und mit literarischen Texten. Die Arbeit basiert auf Literaturrecherche aus den Bereichen Literaturdidaktik, Dramendidaktik, den Schriften über die szenischen Verfahren und den Methodenhandbüchern zu Jeux Dramatiques und lässt z.T. eigene Erfahrungen mit den Methoden einfließen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Jeux Dramatiques Ausrucksspiel aus dem Erleben Literaturdidaktik szenische Verfahren literarisches Rollenspiel szenische Interpretation
Autor*innen
Katrin Mülleder
Haupttitel (Deutsch)
"Die spielen doch nur!" Das "Spiel" als handlungsorientiertes Konzept der Textrezeption im Literaturunterricht am Beispiel der "Jeux Dramatiques"
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
105 Seiten : Illustration
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefan Krammer
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.03 Theorie und Methoden der Sprach- und Literaturwissenschaft ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.74 Literaturwissenschaftliche Richtungen ,
24 Theater > 24.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
80 Pädagogik > 80.60 Schreibunterricht, Leseunterricht
AC Nummer
AC15141639
Utheses ID
47286
Studienkennzahl
UA | 190 | 406 | 333 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1