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Comparative study on emerging rights- the Right to Be Forgotten and the Right to Data Portability in the European Union and the United States
Khalil Ismayilov
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches u. Intern. Wirtschaftsrecht
Betreuer*in
Lukas Feiler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.53621
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23861.50853.161054-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im digitalen Zeitalter bieten viele Unternehmen ihren Kunden praktische, vorteilhafte und kostenlose Online-Dienste an. Jedoch sind diese Dienste in der Realität oft nicht "kostenlos": Als Gegenleistung für diese erhalten die Unternehmen die Daten der Nutzer und profitieren in weiterer Folge davon. Die Verwendung der personenbezogenen Daten durch die Unternehmen ist hinsichtlich des Schutzes der personenbezogenen Daten durchaus bedenklich. Somit stellt der Schutz personenbezogener Daten einen der wichtigsten Politikbereiche für die Gesetzgeber weltweit dar, insbesondere in den Industrieländern. Im Jahr 2016 wurde vom Europäische Parlament und vom Rat die Datenschutz-Grundverordnung kundgemacht, welche unter der Abkürzung DSGVO bekannt ist. Die DSGVO legt hohe Standards für den Umgang mit personenbezogenen Daten innerhalb der EU fest. Vor allem beinhaltet die Verordnung zwei neue Rechte: das Recht auf Datenübertragbarkeit und das Recht auf Vergessenwerden, welche den Nutzern weitgehende Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten ermöglichen. In der Diskussion um die DSGVO spalten sich die Meinungen insbesondere hinsichtlich dieser beiden Neuerungen. Während ein Teil der Lehre im Datenschutzrecht diese als großen Fortschritt anerkennt äußern andere Bedenken, zumal das Vorliegen einer Überregulierung kritisiert wird. Online-Datenschutz ist in den USA ein aktuelles Thema. Die Rechtstradition in Bezug auf den Schutz personenbezogener Daten unterscheidet sich jedoch stark von jener der EU. Bis heute existiert in den USA kein umfassendes Datenschutzgesetz. Im Bereich des Datenschutzes stützen sich die Rechtsanwender in den USA im Wesentlichen auf einzelne Gesetze, welche aufgrund spezifischer Anlässe verabschiedet wurden und der Privatsphäre des Einzelnen wenig Schutz zukommen lassen. Das Recht auf Datenübertragbarkeit ist in einzelnen Gesetzen in den USA geregelt, wohingegen das Recht auf Vergessenwerden für Online-Dienste auf Bundesebene nicht vorgesehen ist. Jedenfalls wurde vom Bundesstaat Kalifornien (SB 568) zum ersten Mal ein staatliches Gesetz verabschiedet, das das Recht auf Vergessenheit vorsieht. Diese Forschungsarbeit behandelt die Merkmale des Rechtes auf Vergessenwerden und des Rechtes auf Datenübertragbarkeit innerhalb des Rechtssystems der EU und der USA und setzt sich mit der Komplexität dieser beiden Rechte auseinander.
Abstract
(Englisch)
In the digital-age, many companies offer useful and greatly beneficial free online services to customers. In reality, however, these services are not ‘free’: in return for the services the users give their own personal data to the companies, and the latter make profit from these data. Personal information usage by the companies raises concerns over protection of personal data. Therefore, protection of personal data has been one of the key policy areas for lawmakers around the world, especially in developed countries. In 2016, the lawmakers of the European Union has adopted General Data Protection Regulation, known with its abbreviation GDPR. The GDPR intended to provide maximum protection to the personal data of the EU residence. The GDPR provides, inter alia, two new rights: the right to data portability and the right to be forgotten. These two new rights give the users the power of control over their personal information. However, debates around the GDPR, especially regarding these two rights, do not have unitary discourse. While some of privacy scholars call them great advancement in the field, others raise concerns that the new rights give way to excessive over- regulation. Nowadays, online privacy is also one of hot topics in the United States. However, legal tradition regarding the protection of personal data is much different from that of the EU. As of today, there is no comprehensive information privacy law in the United States. When it comes to information privacy, the country relies on sectoral laws which were adopted only in response to specific problems and to offer narrow protection to privacy. While the right to data portability can be found in some of the sectoral laws in the US, there is no sectoral law at the federal level that provides the right to be forgotten for online services. However, for the first time in the US, the state of California adopted SB 568: a state law that provides for the right to be forgotten. This research is intended to discuss the characteristics of the right to be forgotten and the right to data portability in the EU and the US laws, as well as to assess the intricacies of these two rights in both legal systems.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
GDPR data protection data privacy the right to data portability the right to be forgotten
Schlagwörter
(Deutsch)
DSGVO Datenschutz Recht auf Privatsphaere
Autor*innen
Khalil Ismayilov
Haupttitel (Englisch)
Comparative study on emerging rights- the Right to Be Forgotten and the Right to Data Portability in the European Union and the United States
Paralleltitel (Deutsch)
Vergleichende Studie zum entstehenden Recht - das Recht auf Vergessenwerden und das Recht auf Datenübertragbarkeit in der EU und den USA
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
60 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Lukas Feiler
Klassifikation
86 Recht > 86.55 Datenschutzrecht
AC Nummer
AC15427023
Utheses ID
47369
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
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