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The Damages Directive and private enforcement of EU competition law
facilitation or deterrence?
Donka Stoycheva-Petkova
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches u. Intern. Wirtschaftsrecht
Betreuer*in
Marco Botta
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.53622
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23863.11324.211360-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Durchsetzung des Wettbewerbsrechts in der Europäischen Union ist in einer zweigliedrigen Struktur organisiert - öffentliche und private Durchsetzung. Während die öffentliche Durchsetzung des Wettbewerbsrechts gut etabliert ist, ist die private eher unterentwickelt. Die Grundsätze der Übertragung, der Verteilung von Zuständigkeiten und der Verfahrensautonomie sehen vor, dass die private Vollstreckung den nationalen Gerichten der Mitgliedstaaten zugewiesen wird. Um die kohärente Anwendung des EU-Rechts in allen Mitgliedstaaten sicherzustellen, wurde die Schadensrichtlinie in 2014 erlassen. Das Ziel der vollständigen Entschädigung wird als Schlüsselkomponente bereitgestellt. Die Richtlinie sieht auch die Anwendbarkeit des Weiterleitungseffekts vor, ohne jedoch einige Schlüsselaspekte wie das Verhältnis zwischen widersprüchlichen Entscheidungen sowie Kosten und Anreize zur Verfolgung zivilrechtlicher Ansprüche zu harmonisieren. In ihrem derzeitigen Zustand wird die Richtlinie eher dazu führen, dass die Erreichung der Ziele der vollständigen Entschädigung eher verhindert als gefördert wird. Ein zweiter Aspekt, der in der Arbeit untersucht wird, ist, ob der in der Schadenersatzrichtlinie vorgesehene Schadensbegriff autonom auszulegen ist. Aus Sichtpunkt der bulgarischen Rechtstradition wird darauf hingewiesen, dass die Auslegung bestimmter Begriffe im nationalen Recht letztlich den Zweck der Harmonisierung verfehlen und die Anwendung der Grundsätze der Effektivität und der Äquivalenz übertrumpfen kann.
Abstract
(Englisch)
Enforcement of competition law in the European Union is organized in a two-fold structure – public and private enforcement. While public enforcement of competition law is well established, private enforcement is rather underdeveloped. The principles of conferral, distribution of competences and procedural autonomy dictate that private enforcement is allocated to national courts of member states. In order to ensure the cohesive application of EU law in all Member States, the Damages Directive was enacted in 2014. The goal of full compensation is provided as a key component. The Directive also provides for applicability of the passing-on effect, but without harmonizing some key aspects such as the relationship between conflicting decisions, as well as costs and incentives to pursue a civil claim. Thus in its current state, the Directive is more likely to deter the attainment of the goals of full compensation rather than promote it. A second aspect, examined in the thesis is whether the notion of damages as provided for in the Damages Directive is to be construed autonomously. It is suggested from the point of view of Bulgarian legal tradition, that referring to the interpretation of certain notions under national law may ultimately defeat the purpose of harmonization and trump the application of the principles of effectiveness and equivalence.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Competition Law Private Enforcement Passing-on Effect Damages
Schlagwörter
(Deutsch)
Wettbewerbsrecht private Durchsetzung Weitergabeeffekt Schäden
Autor*innen
Donka Stoycheva-Petkova
Haupttitel (Englisch)
The Damages Directive and private enforcement of EU competition law
Hauptuntertitel (Englisch)
facilitation or deterrence?
Paralleltitel (Deutsch)
Die Schadenersatzrichtlinie und die private Durchsetzung des EU-Wettbewerbsrechts : Erleichterung oder Abschreckung?
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
50 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Marco Botta
Klassifikation
86 Recht > 86.99 Recht: Sonstiges
AC Nummer
AC15427049
Utheses ID
47370
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
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