Detailansicht
Luxusmarkenkommunikation
Katharina Julia Bodensteiner
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Christian Steininger
DOI
10.25365/thesis.53625
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23862.64376.837654-2
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen dieser Arbeit wird die Kommunikation für Luxusmarken erörtert. Um die Anfor-derungen an die Luxusmarkenkommunikation festzustellen, wurden PR-Schaffende einer-seits, sowie Unternehmer dieser Marken zum Thema befragt. Es werden so die jeweiligen Wünsche, Ansprüche, als auch Erwartungen dazu herausgearbeitet und miteinander ver-glichen. Im theoretischen Rahmen wird zunächst dargelegt, aus welchem Grund im Kon-text der Markenkommunikation die Disziplin der Public Relations herangezogen wurde. Im Zuge dessen wird auf verschiedene Bereiche, welche die PR beeinflussen oder welche mit derselben interagieren, eingegangen. Dazu zählt allen voran der Journalismus, welcher mit dem Intereffikationsmodell nach Günter Bentele analysiert wird. Darüber hinaus zählen hierzu auch die Werbung, sowie das Verhältnis von der PR zu den auftraggebenden Un-ternehmen. Den zweiten Bereich stellt die Forschung zum Thema Luxus dar, welcher sich durch die Geschichte hinweg als ambivalentes Phänomen zeigte. Dies sowie verschiede-ne Aspekte der Luxusmarkenkommunikation werden erarbeitet um als eine theoretische Basis für die empirische Untersuchung zu dienen.
Für den empirischen Teil wurden im Zuge eines qualitativen Interviews Experten aus den beschriebenen Gruppen befragt. Diese Aussagen wurden zunächst anhand der Inhaltsan-alyse nach Philipp Mayring analysiert sowie in ein Kategoriensystem eingeordnet. Zudem wurden die einzelnen Aussagen miteinander als auch mit den Thesen aus der Literatur verglichen sowie in einen breiteren wissenschaftlichen Zusammenhang eingeordnet. Die Auswertung der Aussagen zeigte, dass insbesondere Tiefgründigkeit bei der Vermittlung von Luxusmarken eine tragende Rolle spielt. Dazu sollten im Rahmen der Luxusmarken-kommunikation insbesondere der Wertschöpfungs- als auch Produktionsprozess vermittelt werden, um eine gewisse Tiefgründigkeit zu erreichen und diese auch an den Rezipienten zu vermitteln. Das vermutete Stigma “Mehr Schein als Sein“ wurde bei den drei befragten Unternehmern nicht bestätigt, da diese allesamt auf eine nachhaltige Produktion sowie ein hochwertiges Produkt Wert legen. Dennoch wurde festgestellt, dass die Marke bis zu ei-nem gewissen Grad einer Inszenierung unterliegt, da der Luxus in der Welt der Wünsche lebt. Es handelt sich dabei jedoch um einen gesellschaftlich positiven Täuschungsprozess. Weiters wurde festgestellt, dass gerade den Printmedien noch immer eine höhere Glaub-würdigkeit als Onlinemedien zugeschrieben wird. Durch die Inklusion der PR in ein gesell-schaftlich relevantes Thema, verfolgt diese zudem weit mehr als lediglich ein ökonomi-sches Ziel des auftraggebenden Unternehmens. Public Relations steht in einem gesamt-gesellschaftlichen Zusammenhang, wodurch auch die jeweiligen PR-Akteure, welche den Medien die Induktionen liefern, eine gesteigerte Verantwortung tragen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Public Relations Luxus Markenkommunikation Journalismus
Autor*innen
Katharina Julia Bodensteiner
Haupttitel (Deutsch)
Luxusmarkenkommunikation
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
188 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Steininger
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.00 Wissenschaft und Kultur allgemein: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.31 Öffentlichkeit
AC Nummer
AC15134941
Utheses ID
47373
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
