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Vorstadtweiber - wie wirkt der Weiberkram?
eine Rezeptionsstudie am Beispiel der ORF-Eigenproduktion
Nadja Schmöllerl
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Klaus Lojka
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10451.14826.524378-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Studie untersucht die Wirkungseffekte der Serie „Vorstadtweiber“ auf das subjektive Empfinden der Rezipientinnen. Nach der theoretischen Aufar-beitung dreier Wirkungsansätze und einigen Erkenntnissen aus der empirischen Wirkungsforschung wurden Leitfadeninterviews mit 13 Seherinnen geführt. Die daraus resultierenden Transkriptionen wurden im Anschluss nach den Regeln der Valenzanalyse ausgewertet. Hierbei kamen folgende Ergebnisse zustande: Bezugnehmend auf das Entspannungsempfinden, die Ablenkung von privaten Problemen, den Unterhaltungswert sowie die Steigerung der Stimmung ließen sich im Zuge der Auswertung positive, kurzfristige Medieneffekte festhalten. Auch betreffend die Gründe für die Rezeption der Serie konnten eskapistische Motive ermittelt und parasoziale Beziehungen eruiert werden. Ebenso wurden Identifizierungsmerkmale bei den Probandinnen sowie Lerneffekte durch das Sehen der Serie festgestellt. Im Zuge der Datenauswertung entstanden die Zusatz-kategorien „Wiedererkennung bekannter Orte“ sowie „Gesprächsstoff“. Eine genauere Untersuchung dieser Motive würde weiteren Aufschluss über die Gründe für den Konsum der Serie gewähren. Zudem wurde die Studie nur mit weiblichen Personen durchgeführt. Diese gaben des Öfteren an, die „Vorstadtweiber“ mit ihren Partnern zu rezipieren. Die Frage nach den Wirkungseffekten der Serie auf das männliche Publikum blieb offen und bietet einen potentiellen Anknüpfungspunkt für weitere Studien.
Abstract
(Englisch)
This study examines the effects of the series "Vorstadtweiber" on the subjective feelings of its female audience. Following the theoretical concept of three effective approaches and some valuable insights from the empirical impact research, guideline interviews were conducted with 13 female viewers. The resulting transcriptions were subsequently evaluated according to the rules of valence analysis and show the following results. Regarding the feeling of relaxation, the distraction of private problems, the entertainment value and the increase in the mood, positive short-term media effects were recording during the evaluation. Moreover, reasons for reception and escapist motives were identified as well as parasocial relationships were determined. Furthermore, identification features and learning effects could be found through watching the series. In the course of the data analysis, the additional categories "recognition of known places" and "conversation material" were de-fined and would provide further insight into the reasons for consuming the series. This study was conducted with female participants only, who often stated to be watching "Vorstadtweiber" together with their partners. The question of the effect on male audiences remains open and therefore offers a potential starting point for further studies.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
ORF Uses-and-Gratificationsansatz Wirkungsforschung Wohlbefinden Rezeptionsstudie
Autor*innen
Nadja Schmöllerl
Haupttitel (Deutsch)
Vorstadtweiber - wie wirkt der Weiberkram?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Rezeptionsstudie am Beispiel der ORF-Eigenproduktion
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
339 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Lojka
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC15226027
Utheses ID
47398
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1