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Das ehemalige Stadtbancogebäude, Wien I, Singerstrasse 17-19
der Bau des Architekten Franz Anton Pilgram
Nina Kallina
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Hellmut Lorenz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.5298
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29620.05829.911164-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel und Schwerpunkt der Arbeit ist es, das ehemalige Stadtbancogebäude, so wie es in den 1750er Jahren von dem Architekten Franz Anton Pilgram konzipiert und erbaut wurde, auf Grundlage des heute noch erhaltenen Gebäudes und erstmals veröffentlichter Pläne vorzustellen. Nach einer kurzen Darstellung des Vorgängerbaus, des Palais Rottal, und der Eckdaten für den Umbau zum Stadtbancogebäude, wie der Datierung in die Jahre 1750 bis 1754 und der Zuschreibung an den Architekten Franz Anton Pilgram wird der Außenbau vor allem anhand der neu aufgefundenen Bauaufnahmen aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts vorgestellt. Dabei ist es erstmals möglich, auch heute nicht mehr erhaltene Gebäudeteile, wie die beiden die Hauptfassade ursprünglich bekrönenden Dreiecksgiebel und deren Figurenprogramm zu untersuchen. Das benachbarte, im Jahr 1756/57 mit dem Stadtbancogebäude baulich verbundene Biliothische Stiftungshaus wird bereits am Anfang der Arbeit kurz vorgestellt. Aufgrund von Kopien der Pilgramschen Grundrisse wird die Struktur des Gebäudeinneren präsentiert und der Funktion dieses Gebäudes nachgegangen. Die sich aus dieser Untersuchung ergebende Funktion als Repräsentationssitz des Ministerial Bancopräsidenten und in zweiter Linie als Verwaltungsbürogebäude ist Grundlage für die Einordnung des Pilgramschen Baus in die Architektur der maria-theresianischen Zeit. In der Folge werden die heute erhaltenen Pilgramschen Innenräume oder auch solche, für die eine solche Einordnung in Frage kommen könnte, untersucht. Dabei wird der Schwerpunkt auf das Prunktreppenhaus, das Audienzzimmer, das ehemalige Appartement des Ministerial Bancopräsidenten und den ehemals zweigeschossigen Festsaal, der im letzten Viertel des 18. Jahrhundert horizontal geteilt wurde, gelegt. Schließlich wird aufgezeigt, dass der Pilgramsche Bau und seine Ausstattung im Verlauf der folgenden 150 Jahre zur Richtlinie für alle Neuplanungen sowie Umbauten an diesem Bauwerk wurde.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Barockarchitektur Wien Franz Anton Pilgram Stadtbancogebäude Maria Theresia
Autor*innen
Nina Kallina
Haupttitel (Deutsch)
Das ehemalige Stadtbancogebäude, Wien I, Singerstrasse 17-19
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Bau des Architekten Franz Anton Pilgram
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
88, [ca. 60] S. zahlr. Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hellmut Lorenz
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.30 Kunstgeschichte: Allgemeines ,
20 Kunstwissenschaften > 20.70 Europäische Kunst: Allgemeines
AC Nummer
AC07695325
Utheses ID
4740
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
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