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Von kirchlich organisierter Entwicklungshilfe zu staatlich institutionalisierter Entwicklungszusammenarbeit
die Historie der österreichischen EZA und ihre aktuellen Herausforderungen
Philip Eder
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäische Studien
Betreuer*in
Wolfgang Mueller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.53894
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26054.16554.621571-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Entwicklungspolitik ist ein sehr facettenreiches politisches und wissenschaftliches Feld. Obwohl sie sowohl auf internationaler, als auch auf nationaler Ebene seit ihrem Entstehen nach dem Ende des zweiten Weltkrieges zumeist vom ökonomischen Fortschrittsparadigma gekennzeichnet war, konkurrierten im Laufe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verschiedene Entwicklungstheorien um die Anerkennung als die effektivste Methode, um „Unterentwicklung“ zu beseitigen. Dadurch prägten sie die theoretischen Entwicklungsdiskurse und ihre praktischen Umsetzungen bis zur Jahrtausendwende. Mit der Einführung der MDGs und SDGs erfolgte ein entwicklungspolitischer Umbruch und die Entwicklungszusammenarbeit öffnete sich für neue Aufgabengebiete und Herausforderungen im 21. Jahrhundert. In der vorliegenden Arbeit wird dieser Verlauf anhand der Geschichte der österreichischen Entwicklungspolitik dargestellt. Österreich, ein Land das nach dem Kriegende selbst von finanziellen Unterstützungen aus dem Marshallplan abhängig war, konnte sich nicht nur durch die Mitgliedschaft in Organisationen wie dem DAC, der OEEC/OECD, der UN oder der WHO, sondern auch durch den Aufbau bilateraler Entwicklungskooperationen als ODA-Geberstaat etablieren und sich dem globalen Norden zuordnen. Dabei kam dem Beitritt zur Europäischen Union besondere Bedeutung zu, welcher der OEZA neue strukturelle, thematische und finanzielle Dimensionen eröffnete. Die Inkorporation von Migrationspolitik in die Entwicklungszusammenarbeit, die seit den verstärkten Migrationsbewegungen von Afrika nach Europa im Sommer 2015 vom BMEIA betrieben wurde, ist jedoch bezüglich ihrer Effektivität infrage zu stellen. Aufgrund der Auswahl der aktuellen Partnerländer und den begrenzten finanziellen Mitteln der bilateralen Projektarbeit, ist die OEZA als migrationspolitisches Werkzeug weitgehend ungeeignet.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Entwicklung Entwicklungszusammenarbeit OEZA historischer Verlauf Europäische Union Migration
Autor*innen
Philip Eder
Haupttitel (Deutsch)
Von kirchlich organisierter Entwicklungshilfe zu staatlich institutionalisierter Entwicklungszusammenarbeit
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Historie der österreichischen EZA und ihre aktuellen Herausforderungen
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
98 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Mueller
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
15 Geschichte > 15.38 Europäische Geschichte nach 1945 ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich
AC Nummer
AC15497232
Utheses ID
47613
Studienkennzahl
UA | 992 | 959 | |
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