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The effect of different food rewards on performance in a string-pulling task and subsequent theft avoidance in Japanese macaques (Macaca fuscata)
Sylvia Ines Armster
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Anthropologie
Betreuer*in
Thomas Bugnyar
Mitbetreuer*in
Jorg Massen
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13706.51885.132563-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Tiere, die in kognitiven Experimenten Aufgaben lösen, werden meist mit Futter belohnt. Die Art des Futters könnte einen Einfluss auf die Motivation und die Performance der Tiere haben. In der vorliegenden Masterarbeit habe ich eine Gruppe semi-freilebender Japanmakaken (Macaca fuscata) mit einem “string-pulling” Problem konfrontiert. In einer Hütte mitten im Affengehege wurde eine Box installiert, deren Falltüren sich öffneten und zwei Futterstücke freigaben, wenn ein Affe an einem Seil zog. Die beiden Futterstücke waren zufällige Kombinationen aus sehr (Banane, Ananas, Orange), mittel (Apfel) und wenig (Karotte) beliebtem Futter. Die Tiere wurden nicht von ihrem sozio-ökologischen Umfeld getrennt und zu keiner Zeit daran gehindert die Hütte zu betreten. Dadurch entstand eine “producer-scrounger” Situation, in der erfolgreiche Individuen einen Teil oder sogar die ganze Belohnung an andere Affen verlieren konnten. Die Japanmakaken lösten die Aufgabe mit der Zeit immer effizienter, d.h. sie benötigten weniger Züge am Seil, um die Belohnung zu bekommen. Zusätzlich entwickelten sie Verhaltensstrategien, um Diebstahl der Belohnung zu vermeiden. Erfolgreiche Individuen ließen signifikant öfter wenig beliebtes Futter zurück und verweigerten schließlich die Teilnahme am Experiment, wenn kein hoch präferiertes Futter in der Box war. Dies lässt vermuten, dass die Verwendung von wenig präferiertem Futter eine Monopolisierung durch einzelne Individuen verhindert und dadurch unerfahrenen Affen die Möglichkeit gibt den Apparat zu erkunden und die Aufgabe zu lösen. Hoch präferiertes Futter bewahrt hingegen das Interesse von erfahrenen Individuen am Experiment.
Abstract
(Englisch)
Getting food rewards is a common motivation for animals to participate in experimental studies. The type of food reward might further be of relevance for performance in a task. I confronted a group of ~150 semi-free living Japanese macaques (Macaca fuscata) with a string-pulling task for the first time. When a single string is pulled the bottom of the installed apparatus collapses and releases two rewards. Throughout the test sessions I used six distinct combinations of low-, medium- and high- valued food as rewards. I tested the monkeys within their social group and did not hinder their access to the apparatus at any time, thus creating a producer-scrounger situation. The monkeys‘ efficiency in solving the task improved with time. Additionally they developed strategies to increase their pay-off and prevent thievery. Successful individuals left significantly more pieces of low-valued food items than high-valued ones and stopped participating for a low-valued reward. Hence the findings of this study indicate that low-valued food rewards might prevent monopolization. Thus it allows inexperienced individuals access and the chance to participate, whereas subsequent motivation in experienced individuals only remains in response to high-valued rewards.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Japanese macaques string-pulling food reward socio-ecological environment producer-scrounger
Schlagwörter
(Deutsch)
Japanmakaken string-pulling Futterbelohnung sozio-ökologisches Umfeld producer-scrounger
Autor*innen
Sylvia Ines Armster
Haupttitel (Englisch)
The effect of different food rewards on performance in a string-pulling task and subsequent theft avoidance in Japanese macaques (Macaca fuscata)
Paralleltitel (Deutsch)
Der Effekt unterschiedlicher Futterbelohnungen auf den Erfolg in einer "string-pulling" Aufgabe und nachfolgende Diebstahlsvermeidung in Japanmakaken (Macaca fuscata)
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
46 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Thomas Bugnyar
Klassifikationen
42 Biologie > 42.00 Biologie: Allgemeines ,
42 Biologie > 42.60 Zoologie: Allgemeines ,
42 Biologie > 42.99 Biologie: Sonstiges
AC Nummer
AC15157104
Utheses ID
47752
Studienkennzahl
UA | 066 | 827 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1