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Die ideale Kundin?
das Bild erwerbstätiger Frauen in der Darstellung österreichischer KundInnenzeitschriften der späten 1950er Jahre
Isabella Kreidl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Wolfgang Duchkowitsch
DOI
10.25365/thesis.5338
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29440.12985.719164-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit liefert eine Untersuchung über die Bedeutung, Darstellung und Beurteilung von Frauenerwerbstätigkeit für bzw. in österreichische(n) KundInnenzeitschriften der zweiten Hälfte der 1950er Jahre, mit der Kernfrage, ob die - zumindest theoretische - finanzielle Besserstellung berufstätiger Frauen diese zu bevorzugten, eigenständigen Kundinnen macht, oder ob sie primär als für den Haushalt verantwortliche Einkäuferinnen dargestellt und adressiert werden. Die theoretische Auseinandersetzung untersucht KundInnenzeitschriften in ihrer Funktion als PR-Instrumente auf Basis kommunikationswissenschaftlicher sowie multidisziplinärer Ansätze und unter Berücksichtigung des zeitgenössischen PR-Selbstverständnisses; die Darstellung der historischen Grundlagen konzentriert sich auf gesellschaftliche Entwicklungen und das Frauenbild. Bei der Durchführung der empirischen Analyse von journalistischen Darstellungsformen mit Erwähnung von Frauenerwerbstätigkeit in knapp zwanzig Titeln aus verschiedenen Geschäftsfeldern kommt ein Methodenmix mit Schwerpunkt auf der kritischen Diskursanalyse zur Anwendung. Die Ergebnisse zeigen eine stärkere Berücksichtigung des Themas Frauenerwerbstätigkeit in Zeitschriften von Branchen mit hohem Frauenanteil an den KundInnen, allerdings mit starken Schwankungen zwischen den einzelnen Titeln. Die Beurteilung berufstätiger Frauen ist generell ambivalent und umfasst Vor- und Nachteile weiblicher Erwerbstätigkeit. An erster Stelle hat für Frauen aber immer die Familie zu stehen; demnach werden sie auch primär als Hausfrau und Mutter adressiert, seltener als Kundin mit eigenem Einkommen. Die Ergebnisse entsprechen inhaltlich dem gesellschaftspolitisch propagierten Idealbild der Familie als Keimzelle des Staates und in der Umsetzung dem Selbstverständnis von Public Relations als Mittlerin zwischen einzelnen Gruppen zum Wohle der Gesamtheit.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Kundenzeitschriften Frauenerwerbstätigkeit Public Relations 1955 - 1959 Österreich
Autor*innen
Isabella Kreidl
Haupttitel (Deutsch)
Die ideale Kundin?
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Bild erwerbstätiger Frauen in der Darstellung österreichischer KundInnenzeitschriften der späten 1950er Jahre
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
143 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Duchkowitsch
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC08069462
Utheses ID
4778
Studienkennzahl
UA | 301 | 317 | |
