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The predictive validity of subjective memory impairments for future verbal memory performance
Jonas Hamburger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Claus Lamm
DOI
10.25365/thesis.54129
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29372.30654.355573-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Subjektive kognitive Einschränkungen werden als frühes Stadium der Demenz angesehen und sind mit zukünftigen objektiven kognitiven Einschränkungen assoziiert. Darüber hinaus konnten bisherige Studien zeigen, dass depressive Symptome einen Einfluss auf diesen Zusammenhang haben. Bisherige Forschungsarbeiten zu diesen Zusammenhängen sind jedoch durch eine hohe Heterogenität in ihren Methoden gekennzeichnet. Ziele: Um die methodologischen Limitationen vergangener Studien zu berücksichtigen, verwendete die vorliegenden Studie ein längsschnittliches Studiendesign (Cross-Lagged-Panel-Design) und reliable Messmethoden für die jeweiligen Variablen. Es wurde die Forschungsfrage untersucht, ob subjektive Gedächtnisstörungen ein valider Prädiktor für die zukünftige verbale Gedächtnisleistung sind. Methoden: Die Daten entstammen einer großen Stichprobe von PatientInnen einer Gedächtnisambulanz. Subjektive Gedächtnisstörungen, verbale Gedächtnisleistung und depressive Symptome der TeilnehmerInnen wurden in einem Zeitintervall zwischen 12 und 48 Monaten erhoben. Insgesamt hatten 307 StudienteilnehmerInnen Daten zu relevanten Variablen, welche mittels Strukturgleichungsmodell analysiert wurden. Ergebnisse: Die verbale Gedächtnisleistung bei Baseline war ein signifikant negativer Prädiktor für zukünftige subjektive Gedächtnisstörungen. Depressive Symptome bei Baseline waren ein signifikant positiver Prädiktor für zukünftige subjektive Gedächtnisstörungen. Subjektive Gedächtnisstörungen bei Baseline hatten keinen signifikanten Einfluss auf zukünftige depressive Symptome oder die verbale Gedächtnisleistung. Die subjektiven Gedächtnisstörungen bei Baseline korrelierten signifikant positiv mit depressiven Symptomen und signifikant negativ mit
PREDICTIVE VALIDITY OF SUBJECTIVE MEMORY IMPAIRMENTS !36
verbaler Gedächtnisleistung. Die subjektiven Gedächtnisstörungen bei der Folgeuntersuchungen war lediglich signifikant negativ mit depressiven Symptomen korreliert und nicht mit der verbalen Gedächtnisleistung. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Aussagen zum subjektiven Gedächtnis kein gültiger Prädiktor für die zukünftige verbale Gedächtnisleistung zu sein scheinen und diese eher auf der gegenwärtigen und früheren verbalen Gedächtnisleistung und Ausprägung der depressiven Symptome beruht. Die Studie hatte nennenswerte Einschränkungen, die die Generalisierbarkeit der Befunde reduzieren.
Abstract
(Englisch)
Background: Subjective cognitive decline is suggested to be the first stage of dementia and associated with future cognitive decline. Research also identified depressive symptoms to have an affect on this relationship. However, past research on this association is marked by high heterogeneity within the studies definitions of constructs, designs and methods. Objectives: The present study tries to overcome past methodological issues by using a longitudinal two-wave cross- lagged model and reliable measurements to examine if subjective memory impairments are a valid predictor for future verbal memory performance. Methods: Data of a sample of patients of a memory outpatient clinic was used for the study. Subjective memory impairments, verbal memory performance and depressive symptoms were assessed at a time interval between 12 and 48 months. 307 participants had data on relevant variables. The data was analyzed using structural equation modeling techniques. Results: Significant paths were found from baseline memory performance and baseline depressive symptoms to future subjective cognitive decline, supporting hypotheses 2 and 4. Subjective memory impairments were not associated with future verbal memory performance or depressive symptoms. Baseline subjective memory impairments were negatively correlated with baseline verbal memory performance and positively correlated with baseline depressive symptoms. Follow-up subjective memory impairments were positively correlated with depressive symptoms only. Conclusion: The results indicate that statements on subjective memory did not seem to be a valid predictor for future verbal memory performance and were more likely based on individuals present and past verbal memory performance and depressive symptoms. However, the study had limitations that reduce the generalizability of these findings.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Subjective cognitive decline Subjective memory impairments Mild cognitive impairment Alzheimer’s disease dementia Structural equation modeling depressive symptoms verbal memory
Schlagwörter
(Deutsch)
Subjektive kognitive Einschränkungen Subjektive Gedächtnisstörung leichte kognitive Störung Alzheimer Krankheit Demenz Strukturgleichungsmodell depressive Symptome verbales Gedächtnis
Autor*innen
Jonas Hamburger
Haupttitel (Englisch)
The predictive validity of subjective memory impairments for future verbal memory performance
Paralleltitel (Deutsch)
Die prädiktive Validität von subjektiven Gedächtniseinschränkungen für zukünftige verbale Gedächtnisleistungen
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
38
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Claus Lamm
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.58 Alterspsychologie ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC15230698
Utheses ID
47828
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
