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The effects of frames on performances in and preferences for competitions
Dominik Stelzeneder
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Volkswirtschaftslehre
Betreuer*in
Wieland Müller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.54198
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14022.23177.366359-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Beginnend mit den Artikeln von Gneezy, Niederle und Rustichini (2003) und Niederle und Vesterlund (2007) wurden geschlechterspezifische Leistungsunterschiede in Turnieren sowie geschlechterspezifisch unterschiedliche Präferenzen für Wettbewerbe unter experimentellen Wirtschaftsforschern intensiv erforscht und diskutiert. In dieser Arbeit untersuchen wir die Hypothese, dass diese Unterschiede stark von der Wahrnehmung der zu bearbeitenden Aufgaben abhängig sind. Wir führten dafür ein 2 (Geschlechter) x 2 (Frames) Experiment durch, in dem Proband_innen Raven Matrizen, die entweder als Intelligenz- oder als Kreativitäts- Aufgaben geframed waren, lösen mussten. Wir fanden sowohl Leistungsunterschiede im Turniersetting (aber nicht im nichtkompetitiven Setting) als auch unterschiedliche Präferenzen für Wettkämpfe zwischen beiden Treatments. Wenn die Aufgaben als Kreativitäts- Aufgaben geframed waren, dann lösten die Frauen im Durchschnitt gleich viele Aufgaben wie die Männer in beiden Frames. Waren die Aufgaben jedoch als Intelligenz- Aufgaben geframed, so war die durchschnittliche Leistung der Frauen im Turniersetting signifikant niedriger. Der Anteil der Frauen, die sich für das Turnier und nicht für das nichtkompetitive Setting entschieden, war nicht verschieden zwischen beiden Frames und entsprach dem Anteil der Männer, die unter dem Intelligenz-Frame das Turnier wählten. Im Kreativitäts-Frame hingegen war für Männer die Wahrscheinlichkeit das Turnier zu wählen signifikant höher.
Abstract
(Englisch)
Beginning with Gneezy, Niederle, and Rustichini (2003) and Niederle and Vesterlund (2007) experimental economists have intensively discussed and explored gender differences in tournament performances and preferences for competitions. In this thesis we examine the hypothesis that these gender differences are highly dependent on the perception of the given tasks. We conducted a 2 (gender) x 2 (frame) experiment in which participants had to solve Raven's Matrices that were either framed as intelligence or as creativity tasks. We find significant performance differences in the tournament setting (but not in the noncompetitive setting) as well as tournament entry rate differences between both treatments. In the creativity frame women performed as well as men with either frame but they performed more poorly in the intelligence frame. The tournament entry rates of women were not different between both frames, and the women chose the competition as often as the men when men's tasks were framed as intelligence tasks. Men who performed creativity framed tasks, however, had a significantly higher probability to opt for the tournament.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
competitions framing gender tournament performance
Schlagwörter
(Deutsch)
Wettbewerbspräferenzen Framing Geschlechtsunterschiede Turnierleistungen
Autor*innen
Dominik Stelzeneder
Haupttitel (Englisch)
The effects of frames on performances in and preferences for competitions
Paralleltitel (Deutsch)
Effekte von Frames auf Wettbewerbsleistungen und -präferenzen
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
29 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Wieland Müller
Klassifikationen
83 Volkswirtschaft > 83.05 Wirtschaftssoziologie, Wirtschaftspsychologie ,
83 Volkswirtschaft > 83.14 Einkommen, Beschäftigung, Arbeitsmarkt
AC Nummer
AC15181809
Utheses ID
47888
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1