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Mythos Sis(s)i im österreichischen Film
Bettina Klaudia Willinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Deutsch
Betreuer*in
Oliver Rathkolb
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29376.13241.258265-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Wer an Österreich denkt, denkt auch an Sissi. Dass Sissi aber nicht Sisi ist, ist vielen Menschen nicht bewusst. Aus diesem Grund möchte diese Arbeit dem Phänomen Sis(s)i auf den Grund gehen, indem versucht wird, Sissi von Sisi anhand Ernst Marischkas legendärer Sissi-Trilogie (1955, 1956 und 1957) im Spiegel österreichischer Identitätspolitik nach 1945 zu differenzieren, filminterpretatorisch zu analysieren und mit einem zeitgenössischen Zweiteiler (Sisi, 2009) von Xaver Schwarzenberger zu vergleichen, um sich letztendlich die Frage zu stellen: „Braucht man noch jemanden wie Sis(s)i heute?“ Hierfür wird zuerst über die Herkunft des Mythos im Allgemeinen, die Mythosforschung, aber auch den von Claudio Magris skizzierten Habsburger-Mythos gesprochen, ehe in weiterer Folge vom Heimatfilm als ein identitätsstiftendes Genre für Österreich die Rede sein wird. Anschließend werden Methoden der (allgemeinen) Filmanalyse präsentiert, die Grundlage für die filminterpretatorischen Analysen zu Sissi I, II und III sowie Sisi I und II sind, um zu guter Letzt den Versuch zu wagen, die bereits angesprochene Frage: „Braucht man noch jemanden wie Sis(s)i heute?“, zu beantworten.
Abstract
(Englisch)
Whoever thinks about Austria, also thinks about Sissi. Many people are not aware that Sissi is not Sisi. This is the reason why this piece of work aims to investigate the phenomenon Sis(s)i by trying to differentiate Sissi from Sisi based on Ernst Marischka’s legendary Sissi-trilogy (1955, 1956 and 1957), which mirrors Austrian identity politics after 1945, interpreting and analyzing the films and comparing them to Xaver Schwarzenberger‘s contemporary two-parted attempt (Sisi, 2009) and lastly asking the question “Does anybody still need someone like Sis(s)i nowadays?”. For this purpose, first the origin of the myth in general, the myth-research but also Claudio Magris’ Habsburger-myth will be inspected, before, in further consequence, it is being talked about the genre of “Heimatfilm” as an identity establishing for Austria. Afterwards, methods of (general) film analysis are going to be presented as base for film-interpreting analyses of Sissi I to III as well as Sisi I and II. All this leading to the answer of the finalising question: “Does anybody still need someone like Sis(s)i nowadays?”.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Sissi movies Habsburger myth Sissi myth Ernst Marischka österreichische Identität
Schlagwörter
(Deutsch)
Sissi-Filme Habsburgermythos Mythos Sissi Ernst Marischka österreichische Identität
Autor*innen
Bettina Klaudia Willinger
Haupttitel (Deutsch)
Mythos Sis(s)i im österreichischen Film
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
113 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Oliver Rathkolb
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
15 Geschichte > 15.38 Europäische Geschichte nach 1945 ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich
AC Nummer
AC15195501
Utheses ID
48008
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 333 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1