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The Copenhagen accord and the geoengineering discourse
Benjamin Kölz
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Ulrich Brand
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18499.43941.711161-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der Literatur zum Thema Geo-Engineering findet sich die Behauptung, dass das Resultat der 2009 in Kopenhagen abgehaltenen Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmen-konvention zu einem deutlichen Anstieg des wissenschaftlichen Interesses an Geo-Engineering führte. Ausgelöst durch das enttäuschende Ergebnis der Konferenz – so das Argument – entschieden sich viele Experten aus Forschungsgebieten zum menschlich bedingten Klimawandel dazu, nach Alternativen zu international vereinbarten Emissions-kürzungen Ausschau zu halten. Die vorliegende Masterarbeit stellt diese Argumentation auf die Probe. Dabei wird die Entwicklung des Geo-Engineering-Diskurses – besonders im Zeitraum um die Kopenhagener Konferenz – genau nachgezeichnet, und versucht festzustellen, welche Rolle die internationale Klimapolitik in diesem Kontext spielte. Zur Umsetzung dieses Vorhabens wird mittels quantitativer Analyse der Publikationszahlen von Artikeln in Fachjournalen der wissenschaftliche Output zum Thema chronologisch ausgewertet. Auf dieser Basis findet anschließend eine Kritische Diskursanalyse statt, mit der ein Ausschnitt des Diskurses kurz vor der 2009 Vertragsstaatenkonferenz mit einem Diskursausschnitt nach der Konferenz verglichen wird. Via diesem Forschungsdesign findet die vorliegende Arbeit kaum Anhaltspunkte, die die eingangs erwähnte Behauptung stützen würden. Stattdessen legt jeder Indikator der hier durchgeführten Analyse nahe, dass das Ergebnis der 15. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention keine nennens-werte Rolle in der Entwicklung des Geo-Engineering-Diskurses spielte.
Abstract
(Englisch)
The geoengineering literature features a claim that the results of the 2009 Conference of the Parties to the United Nations Framework Convention on Climate Change held in Copenhagen caused a marked increase in scientific interest for climate engineering. The proximate cause for this, so the argument, was that with the disappointing Copenhagen Accord many experts in the field lost all hope that international negotiations are an adequate tool to solve the problems of anthropogenic climate change. The thesis at hand puts this argument to the test, tries to explore how the geoengineering discourse evolved at the time in detail, and looks into what role international climate politics played in this context. In order to do so, I employ a quantitative analysis of the discourse’s scientific output to map its development over time. This baseline is then used to inform a qualitatively oriented Critical Discourse Analysis with which I compare the states of the discourse before and after the Copenhagen conference. Using this approach, very little evidence supporting the argument under scrutiny could be found. Every indicator of the conducted analysis suggests that the outcome of COP 15 was not a major factor in the development of the climate engineering discourse.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
geoengineering climate engineering Copenhagen Accord UNFCCC international climate politics discourse critical discourse analysis alternatives to emission reductions
Schlagwörter
(Deutsch)
Geo-Engineering Kopenhagen-Akkord UNFCCC internationale Klimapolitik Diskurs Kritische Diskursanalyse Alternativen zu Emissionsreduktionen
Autor*innen
Benjamin Kölz
Haupttitel (Englisch)
The Copenhagen accord and the geoengineering discourse
Paralleltitel (Deutsch)
Der Kopenhagen-Akkord und der Geo-Engineering Diskurs
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
V, 94 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ulrich Brand
Klassifikation
89 Politologie > 89.90 Außenpolitik, Internationale Politik
AC Nummer
AC15197233
Utheses ID
48012
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1