Detailansicht

Night of the living ad - Trailer als Mittel zur Übertragung der Horrorfilm-Konsummotive der Zuschauer
Olga Mikhaylova
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Jörg Matthes
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.54660
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26055.46370.564564-6
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen dieser Arbeit wird die Verwendung narrativer und technischer Elemente in Trailern zu den Horrorfilmen verschiedener Subgattungen untersucht. Als Basis für die Forschung wurde der Nutzungs- und Belohnungsansatz herangezogen, der besagt, dass die Zuschauer bestimmte Gattungspräferenz besitzen, da diese Gattungen ein Potenzial haben, ihre Bedürfnisse am besten zu erfüllen. Die Vorstellung darüber, wie stark ein Film diesen Präferenzen entspricht, bekommen die Zuschauer unter anderem mittels Filmtrailern. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war festzulegen, wie bewusst die Filmvermarkter an die Erwartungen und Präferenzen der potenziellen Zuschauer auf dem Niveau der Subgattung appellieren und welche Mittel sie auf der Etappe der Produktion des Trailers verwenden. Mittels quantitativer Inhaltsanalyse wurden 200 Trailer zu den postmodernen Horrorfilmen verschiedener Subgattungen, die in zwei Gruppen nach dem erzeugenden Effektmodell verteilt werden, untersucht. Dafür wurde das Codebuch mit dem Kategoriensystem erstellt. Die Analyse hat ergeben, dass die Trailer zu den Filmen einen höheren Anteil an Verwendung der Mittel demonstriert haben, die zu Darstellung der Szenen der physischen Gewalt und Körperverletzung dienen. Die Annahme, dass Trailer zu den suggestiven Horrorfilmen mehr Szenen der unvollständigen Gewaltdarstellung mithilfe von Andeutungen beinhalten, wurde nicht bestätigt. Nichtsdestotrotz haben sie eine ausführlichere Darstellung des Protagonisten nachgewiesen, was bedeutet, dass mehr Informationen über Details der Biographie, Charakterzüge und Emotionen wiedergegeben werden. Aus den Ergebnissen lässt sich die Konsequenz ziehen, dass die Filmvermarkter die Zuschauererwartungen gegenüber Subgattungen wahrnehmen und auch versuchen, diese zu erfüllen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Filmvermarktung Horrorfilme Marketing
Autor*innen
Olga Mikhaylova
Haupttitel (Deutsch)
Night of the living ad - Trailer als Mittel zur Übertragung der Horrorfilm-Konsummotive der Zuschauer
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
90 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Matthes
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines
AC Nummer
AC15199277
Utheses ID
48310
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1