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Die Besteuerung internationaler Konzerne unter besonderer Berücksichtigung von serbischen Unternehmensbeteiligungen
Ivan Matic
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Steuerrecht und Rechnungswesen (LL.M.)
Betreuer*in
Sabine Kirchmayr-Schliesselberger
DOI
10.25365/thesis.54761
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21472.79250.590366-9
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Grenzüberschreitende Unternehmensverhältnisse sind das Axiom heutiger Konjunktur. Internationale Konzerne stehen im Mittelpunkt dieser Prozesse. Regelmäßig unterliegen die internationalen Konzerne den Besteuerungshoheiten mehrerer Staaten. In solchen Verhältnissen stellt sich immer die Frage der Zuordnung des Besteuerungsrechts. Das Schicksal von zahlreichen Unternehmen hängt von diesen Fragen ab.
Seit Jahren haben Österreich und Serbien stark entwickelte wirtschaftliche Beziehungen. Ihre Unternehmens- und Steuerrechtssysteme sind kompatibel genug, um die Bildung einer wirtschaftlich sinnvollen Konzernstruktur zu ermöglichen. Gesetzlich vorgesehene Formen von Kapitalgesellschaften in beiden Staaten sind deckungsgleich. Das Einkommen der Körper-schaften wird in beiden Staaten mit der Körperschaftsteuer belastet. Einige Unterschide hinsichtlich Körperschaftsteuer in zwei Staaten sind für die Konzernbildung nicht schädlich. Zu-sätzliche Vergünstigungen sind im Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Österreich und Serbien vorgesehen. Weiter ist das DBA zwischen Österreich und Serbien für die Lösung der Normenkollision notwendig.
Serbien ist momentan im EU-Beitrittsprozess. Das Rechtssystem Serbiens würde nach dem EU-Beitritt entsprechende Anpassungen vornehmen müssen. Die Verordnungen und Richtlinien der EU werden dann als zusätzliche Rechtsquellen hinzutreten. Die Besteuerung serbischer Unternehmensbeteiligungen sollte dann noch günstiger werden.
Abstract
(Englisch)
Transboundary corporate relations are an axiom of today’s economy. International concerns are in the center of these processes. They are regularly submitted to tax sovereignties of dif-ferent States. An important question in such liaisons is always a determination of a right of taxation. The destiny of numerous businesses depends from this question.
For years Austria and Serbia have had strongly developed economic bounds. Their corporate and tax law systems are compatible enough for a foundation of an economically plausible cor-porate structure. Legally offered company forms in both countries are absolutely the same. A company income in both countries underlies a corporate tax. Single differences concerning corporate taxes in both states cannot obstruct foundation of a concern. Tax convention be-tween Austria and Serbia consists additional tax privileges. The tax convention is also very important for solving possible conflicts of law.
Serbia is currently in an EU accession process. After entering the EU, Serbian law system would face significant revisions. Regulations and directives of the EU will become an additional source of law in Serbia. Taxation of Serbian shares will become even more favourable.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
taxation of international concerns
Schlagwörter
(Deutsch)
Besteuerung internationaler Konzerne
Autor*innen
Ivan Matic
Haupttitel (Deutsch)
Die Besteuerung internationaler Konzerne unter besonderer Berücksichtigung von serbischen Unternehmensbeteiligungen
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
vi, 72 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sabine Kirchmayr-Schliesselberger
Klassifikation
86 Recht > 86.73 Steuerrecht
AC Nummer
AC15562345
Utheses ID
48397
Studienkennzahl
UA | 992 | 984 | |
