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Am Rande der Gesellschaft - Räuber und Diebe in der mittelalterlichen Literatur
Dominik Wolkensteiner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Biologie und Umweltkunde
Betreuer*in
Christa Tuczay
DOI
10.25365/thesis.54788
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18499.03989.275559-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit behandelt das Randgruppenphänomen in literarischen Zeitzeugnissen und erläutert kulturhistorische Eckdaten, deren Diskussion für eine übergreifende Auseinandersetzung mit literarischen (Anti-)Helden unerlässlich scheint. Es wird eine wandelnde Perspektive auf die Darstellung von Räubern und Dieben in der Literatur vorgestellt, deren Assoziationen sich im Laufe verschiedener Epochen grundsätzlich veränderten. Der mittelhochdeutsche Versepos Meier Helmbrecht präsentiert einen Charakter mit negativ-didaktischem Wert und symbolisiert einen räuberischen Antihelden, dessen Lebensstil nicht nachzueifern galt. Aufgrund der detailreichen Erzählstruktur soll dieses Werk einen Schwerpunkt dieser Arbeit darstellen. Im weiteren Verlauf erfolgt ein Vergleich mit dem englischen Balladenheld Robin Hood. Weiters wird ersichtlich, dass sich Motive und Themen der Randgruppenliteratur im Laufe der Zeit veränderten, sodass eine neue Gattung, der Räuberroman, entstand und Räuber sowie Diebe Eingang in die Kinder- und Jugendliteratur fanden. Im Anschluss wird eine Unterrichtsplanung vorgestellt, die mittelhochdeutsche Themen mit Kompetenzen des Lehrplans zu verbinden versucht.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Mittelalter Meier Helmbrecht Robin Hood Randgruppen Deutschunterricht
Autor*innen
Dominik Wolkensteiner
Haupttitel (Deutsch)
Am Rande der Gesellschaft - Räuber und Diebe in der mittelalterlichen Literatur
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
101 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christa Tuczay
AC Nummer
AC15533470
Utheses ID
48421
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 445 |
