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Die scheinbar emanzipierte Frau - weibliche Sidekicks in Marvel-Filmen
Valerie Gaber
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Wolfgang Duchkowitsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.54822
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13557.03798.187164-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Nachdem Filme wie „Frozen“ und „Wonder Woman“ großes Aufsehen erregten und von einem neuen Frauenbild in der medialen Berichterstattung gesprochen wurde, stellt sich dennoch die Frage, welches Frauenbild die Mehrheit der Superheldenfilme projiziert, wenn Frauen nämlich männliche Helden in ihrer Geschichte begleiten. Um der Frage nach dem Frauenbild nachzugehen, wurden vier Filme aus dem Marvel-Universum untersucht. Bei den Filmen handelt es sich um „Iron Man“, „Thor“, „Spiderman Homecoming“ und „Black Panther“. Es wurden nicht alle auftretenden Frauenfiguren zur Analyse herangezogen, sondern nur die Frauen, die dem Protaginsten am nächsten stehen und meist auch als Objekt der Liebe fungieren. Dadurch rückten Pepper Potts, Jane Foster, Liz Allan und Nakia in den Fokus der Aufmerksamkeit. Damit die übergeordnete Frage nach dem Frauenbild greifbarer wurde, wurden vier untergeordnete Fragen gestellt, die Aufschluss über die Rolle der Frauen und ihre Bedeutung für den Plot in den Filmen gaben. Zunächst wurde der Plot der jeweiligen Figuren auf dessen Inhalt, die Handlungen der Figuren und ihre Dialoge untersucht. Anschließend wurden einzelne Szenen nach Bildaufbau und Struktur analysiert, um herauszufinden, wie mit filmischen Mitteln die Frauen dargestellt werden. Allein Nakia wird als vollständig emanzipierte Frau in den Film eingeführt und behauptet diese Rolle auch im Verlauf der Geschichte. Sie nimmt eine tragende Funktion ein und trifft eigene Entscheidungen. Im Gegensatz dazu beeinflusst Pepper Potts zwar den Handlungsverlauf an einer Stelle, doch trifft sie kaum eigene Entscheidungen. Währenddessen hat Jane Foster kaum Auswirkung auf das Geschehen und trägt nichts zur Lösung bei. Liz Allan dagegen verschlimmert die Situation des Helden lediglich und wird ansonsten nur gesehen, dient als Objekt der Begierde. Ein klares Ergebnis konnte nicht gewonnen werden, da Abstufungen in der Selbstständigkeit und Rolle der Frauen festzustellen waren. Doch ist signifikant, dass nur eine voll emanzipierte Frau aus der Analyse hervorging, während zwei Figuren existieren, die kaum Wichtigkeit haben und lediglich ihre Berechtigung durch den Protagonisten erhalten, gipfelnd in Liz Allans klarer Sexualisierung und Objektivierung.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Feminismus Gender Stereotype Filme Marvel Superhelden Frauen im Film Geschlechterrollen Filmanalyse
Autor*innen
Valerie Gaber
Haupttitel (Deutsch)
Die scheinbar emanzipierte Frau - weibliche Sidekicks in Marvel-Filmen
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
119 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Duchkowitsch
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.37 Film, Video ,
24 Theater, Film, Musik > 24.30 Film: Allgemeines
AC Nummer
AC15323489
Utheses ID
48453
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1