Detailansicht
Strategies in governance transformation processes
the strategic selectivity of the subaltern's institutional access to the Indian state since 1980
Henrik Feindt
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Helmut Krieger
DOI
10.25365/thesis.55092
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21480.47900.775763-2
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Basierend auf einem kritisch-realistischen, historisch-materialistisch-politischen methodologischen Analyserahmen, setzt der Text poulantzianische Theorien von Klasse und Staat ein, wobei Wege aufgezeigt werden, andere Verhältnisse (i.e. Kastenverhältnisse) darein zu integrieren. Kontinuität und Transformationen in der strategischen Selektivität des institutionellen Zugangs der Subalternen zum indischen Staat werden analysiert mittels eines historischen Narrativs der politischen Ökonomie von (Kasten-) Parteienpolitik seit der Unabhängigkeit, mit Fokus auf Entwicklungen ab 1980. Es wird gezeigt, wie insbesondere für die unteren Ränge ‚der Subalternen‘ signifikante Kontinuitäten hinsichtlich ihrer Exklusion von institutionalisiertem Zugang zum Staat bestehen, aber dass die konkrete Art und Weise, wie sie in- und exkludiert werden, sich zu einem mehr Mittelschichts-artikulierten Verhältnis verschoben hat. Dies hat einige vormals subalterne in einen höheren Status gehoben und sie anders in den Kräfteverhältnissen des Staatsprojekts positioniert. Konkret wird argumentiert, dass hochspezialisierte Kastenparteien in ihrer Bedeutung zurückgehen, aber dass Kasten-‚Mainstreaming‘ die Selektivitäten für einige Kastensektionen verschoben hat. Breitere Allianzen über Kasten und Klassen hinweg deuten auf eine Verschiebung hin zu inklusiveren Hegemonieprojekten hin; jedoch scheinen nur die HindunationalistInnen eine effektive Plattform zu bieten – andere Kräfte spalteten sich entlang von Kasten- und Klassenlinien, insbesondere nach dem ‚zweiten demokratischen Aufschwung‘. Institutionelle Modi des Zugangs zum Staat neben Parteienrepräsentation werden bis zu einem gewissen Grad durch rechtebasierter Sozialpolitik verbessert, aber strukturelle Grenzen sind nach wie vor schlagend und fungieren selektiv. Trotz Potential in diese Richtung gibt es aktuell kein subalternes Staatsprojekt.
Abstract
(Englisch)
Based on a critical-realist, historical-materialist-political-analysis methodological framework, the text employs a Poulantzian theory of class and state, while highlighting ways of adding other relations (i.e. caste). Continuity and transformations in the strategic selectivity of the subaltern’s institutional access to the Indian state are analysed by way of a historical narrative of the political economy of (caste-) party politics since independence, focussing on developments after 1980. It is shown how there are, especially for the lower-rungs of ‘the subaltern’ significant continuities in their exclusion from institutional access to the state, but that the concrete way that they are in- and excluded has shifted to a more ‘middle-class’ articulated relation, which itself has raised some sections that were previously subaltern into higher status and positioned these differently in the state project’s relations of forces. Concretely, it is argued that narrow caste parties are receding in relevance, but that caste ‘mainstreaming’ has shifted the selectivities for some caste sections. Broader alliances across castes and classes indicate a shift to more inclusive hegemony projects; though only the Hindu nationalists seem to offer an effective platform – other forces are shown to have fractured along class and caste lines, especially in the ‘second democratic upsurge’. Institutional modes of access to the state besides this party-representation are said to have to some extend been increased by rights-based social policies but that structural limitations still work selectively and that, despite potential for it, there currently is no subaltern state project.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
caste class state party politics India democratisation strategic selectivity
Schlagwörter
(Deutsch)
Kaste Klasse Staat Parteienpolitik Indien Demokratisierung strategische Selektivität
Autor*innen
Henrik Feindt
Haupttitel (Englisch)
Strategies in governance transformation processes
Hauptuntertitel (Englisch)
the strategic selectivity of the subaltern's institutional access to the Indian state since 1980
Paralleltitel (Deutsch)
Strategien in Governance-Transformationsprozessen : die strategische Selektivität des institutionalisierten Zugangs Subalterner zum indischen Staat seit 1980
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
V, 92 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Helmut Krieger
AC Nummer
AC15275424
Utheses ID
48689
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
