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Revitalizing culture through crafts - a case study
traditional embroidery in Bukovina as a bearer of old and new meaning for contemporary Romanians
Felix-Eliah Abrudan
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kultur- und Sozialanthropologie
Betreuer*in
Elke Mader
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.80555
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10719.57261.101953-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wird untersucht, wie kulturelle Revitalisierungsbewegungen funktionieren. Durch die Übernahme dreier, unterschiedlicher theoretischer Perspektiven, nämlich Kulturanalyse, Anthropologische Semiotik und Systemtheorie, wird der semantisch überlastete Begriff "Kultur" dekonstruiert. Kultur wird als Bedeutungsnetzwerk, aus dem Menschen auf der Grundlage der Ihnen im Rahmen Ihres Lebens zur Verfügung stehenden strukturellen Möglichkeiten symbolische Vorrichtungen aneignen, um damit "Handlungsstrategien"zu konstruieren, präsentiert. Die Fähigkeit dieser Strategien, angemessenes Verhalten in Bezug auf die Bedrohungen einer sich ständig wandelnden Umwelt zu gestalten, bestimmt die soziale Stabilität. In unruhigen Zeiten erleben Individuen erhöhten psychosomatischen Stress, der zum Abbruch des gemusterten Verhaltens führt und zum vollständigen gesellschaftlichen Zusammenbruch führen kann. In solchen Zeiten sind die Menschen eher bereit, die Verantwortung für Ihr Handeln auf Agenten zu übertragen, die Ihnen die Möglichkeit bieten, an einheitlichen Prozessen der symbolischen Kommunikation und streng gemusterten Verhaltens teilzunehmen, solange diese Ihre wahrgenommene persönliche oder kollektive Identität stärken. In den letzten Jahren gab es in Rumänien ein kulturelles Boom, bei dem es um die Wiederentdeckung des traditionellen Textilhandwerks ging. Frauen aus dem urbanen Millieu im ganzen Lande haben sich zu einer einheitlichen Bewegung zusammengeschlossen, um Ihrer Kreativität, als auch Ihrer gemeinsamen Identität, durch das Erlernen der Techniken, die Ihnen das Schaffen der Ia, die historische Rumänischen ländlichen Kleidung, Ausdruck zu geben. Ihr handwerkliches Treiben führen Sie weiter entsprechend, Ihres Beachtens, strikten authentischen historischen Regeln. Anhand der öffentlichen Förderung der Wertschätzung für Kunsthandwerk und eines do-it-yourself-Lebensstils, was Sie in der traditionellen Ia widerspiegelt finden, versuchen Sie die Probleme welche die post-sozialistische rumänische Gesellschaft plagen zu lösen um sich damit erfolgreich in einem Prozess der kulturellen Revitalisierung zu engagieren.
Abstract
(Englisch)
This paper will focus on analyzing how cultural revitalization movements function. By adopting three distinct theoretical vantage points, namely those of cultural analysis, anthropological semiotics and systems theory the semantically overburdened term 'culture' will be deconstructed. Culture is presented as a network of meanings from which people, based on the structural opportunities available to them in the context of their lives appropriate symbolic devices in order to construct "strategies of action". The capacity of these strategies to shape appropriate behavior in relation to the threats of a constantly shifting environment determines social stability. During unsettled periods individuals experience increased levels of psychosomatic stress which leads to the discontinuation of patterned behavior and can lead to complete societal implosion. It is during such periods that people are more willing to transfer the responsibility for their actions to agents who offer them the chance to participate in uniform processes of symbolic communication and strictly patterned behavior as long as it reinforces their perceived personal or collective identity. Recent years saw a cultural boom in Romania centered around the rediscovery of traditional textile crafts. Urban women across the nation mobilized in a unified movement to express their creativity but also their common identity by learning to create the Ia, the historic Romanian rural clothing, according to what they believe are the authentic historic rules. Promoting the appreciation for handmade crafts and a do-it-yourself lifestyle that the traditional Ia represents, they seek to solve the problems post-socialist Romanian society is facing and thus successfully engage in the process of cultural revitalization.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Eastern Europe Romania Bukovina cultural revitalization material culture clothing fashion semiotics strategies of action
Schlagwörter
(Deutsch)
Ost-Europa Rumänien Bukowina kulturelle Revitalisierung materielle Kultur Kleidung Mode Semiotik Handlungsstrategien
Autor*innen
Felix-Eliah Abrudan
Haupttitel (Englisch)
Revitalizing culture through crafts - a case study
Hauptuntertitel (Englisch)
traditional embroidery in Bukovina as a bearer of old and new meaning for contemporary Romanians
Paralleltitel (Deutsch)
Handwerk als kulturelle Revitalisierung - eine Fallstudie
Paralleluntertitel (Deutsch)
traditionelle Stickerei aus der Bukowina als Träger alter und neuer Bedeutungsmuster für zeitgenössische Rumänen
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
164 Seiten : Illustrationen, Karten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Elke Mader
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.38 Soziale Bewegungen ,
71 Soziologie > 71.41 Sozialer Wandel ,
71 Soziologie > 71.52 Kulturelle Prozesse ,
73 Ethnologie > 73.20 Materielle Kultur: Allgemeines ,
73 Ethnologie > 73.22 Kleidung ,
73 Ethnologie > 73.50 Kultureller Wandel
AC Nummer
AC15211769
Utheses ID
48699
Studienkennzahl
UA | 066 | 810 | |
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