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Die Heterogenität des literarischen Tableaus - Systematik, Formen und Wirkung
Lena Kirschner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Englisch
Betreuer*in
Annegret Pelz
DOI
10.25365/thesis.55133
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21480.08374.939470-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die im 18. Jahrhundert auftretende Verbindung von Kunst und Wissenschaft mündet in einer heterogenen Menge an Textformen, welche als literarische Tableaus bezeichnet werden. Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, jene Heterogenität der Texte in den Blick zu nehmen und zu untersuchen, ob auch Lessings bürgerliches Trauerspiel Emilia Galotti als literarisches Tableau gelesen werden kann und damit ein weiteres Beispiel für deren Mannigfaltigkeit darstellt. In diesem Sinne werden zwei bekannte und erforschte literarische Tableaus, Goethes Granit II und Humboldts Ansichten der Natur, analysiert. Diese beiden Analysen werden anschließend miteinander verglichen, um gemeinsame Merkmale zu ermitteln, welche charakteristisch für literarische Tableaus sind, und welche trotz der Verschiedenheit der Textformen in beiden enthalten sind. Schließlich wird auch Emilia Galotti analysiert und auf die Existenz der zuvor ermittelten Charakteristika des literarischen Tableaus untersucht. In der Arbeit wird aufgezeigt, in welchen Aspekten Emilia Galotti einem literarischen Tableau entspricht und als solches gelesen werden kann, es werden aber auch Unterschiede verdeutlicht.
Abstract
(Englisch)
The 18th century is marked by the combination of two disciplines, namely science and art. This combination resulted in a heterogenous array of text types, which are called literary tableaus. The following paper aims at examining the heterogeneity of literary tableaus and at attempting to read Lessing’s bourgeois tragedy, Emilia Galotti, as an example of the diversity of this literary phenomenon. To do so, two rather popular and well-researched literary tableaus, namely Goethe’s Granit II and Humboldt’s Ansichten der Natur, will be analysed. Afterwards, these two analyses will be compared in order to discover the features that are present in both texts and symptomatic of literary tableaus despite the great difference of their text types. Lastly, Emilia Galotti will be analysed as well, and it will be examined, whether these characteristics are also featured within the tragedy. Thereby, the aspects of Emilia Galotti which are similar to those of literary tableaus are demonstrated and differences will be identified.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
literarische Tableau Kunst Wissenschaft Humboldt Goethe Lessing Heterogenität
Autor*innen
Lena Kirschner
Haupttitel (Deutsch)
Die Heterogenität des literarischen Tableaus - Systematik, Formen und Wirkung
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
86 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Annegret Pelz
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.00 Wissenschaft und Kultur allgemein: Allgemeines ,
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.01 Geschichte der Wissenschaft und Kultur
AC Nummer
AC15250464
Utheses ID
48727
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 344 |
