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Fitnessorientierte Gesundheitsförderung für Arbeitssuchende
Ergebnisse und Konsequenzen des Projekts Fit-Start
Christian Fessl
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Otmar Weiß
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.5466
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29971.34521.210165-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Erwerbsarbeit ermöglicht Personen die gesellschaftliche Partizipation und die Befriedigung von materiellen und nichtmariellen Bedürfnissen. Der Verlust der Arbeit kann negative bio-psycho-soziale Folgen auf den Gesundheitszustand haben. Plötzliche Arbeitslosigkeit geht mit Status- und Identitätsverlust einher. Die Verlust der Tagesstrukur und der sozialen Kontakte führen zur einer gesundheitsgefährdenden Isolation. Die Untätigkeit in der Arbeitslosigkeit ist nicht Freizeit. Bei Arbeitslosigkeit droht körperliche Inaktivität, geistige Trägheit und seelische Instabilität. Die multiple gesundheitliche Beeinträchtigung lässt Individuelle Ressourcen sinken und Risikofaktoren steigen. Trotz der gesundheitlichen Chancenungleichheit wird diese Zielgruppe schwer adäquat mit Präventions- und Gesundheitsangeboten erreicht. Das fitnessorientierte Gesundheitsförderungsprojekt „Fit-Start – Fitnessorientierte Gesundheitsförderung für Arbeitssuchende“, unterstützt von „Fonds Gesundes Österreich“ und „Fit für Österreich“, fördert durch gruppenorientierten körperlichen Aktivitäten die ganzheitliche Gesundheit von arbeitssuchenden Personen. Bei den Bewegungseinheiten sollen soziale Netzwerke, die Selbstwirksamkeit, die physische und psychische Leistungsfähigkeit, uvm. aufgebaut werden Die projektbezogene empirische Untersuchung zeigt, dass die subjektive Bewertung von Bewegungsangeboten als durchwegs sehr wichtig eingestuft wird. Frauen zeigen signifikant größeres Interesse an gesundheitsorientierter Bewegung als Männer. Bei den Bewegungseinheiten wird eine Gemeinschaft gebildet. Die Wichtigkeit des sozialen Austauschs zeigt keine Geschlechtsunterschiede. Niedrig qualifizierte Personen bewerten den sozialen Austausch im Rahmen der Bewegungseinheiten am besten. Die Verbesserung der Tagesstruktur zeigt keine Geschlechtsunterschiede. Tendenziell profitieren vor allem Personen mit niedriger Ausbildung durch die Bewegungseinheiten bei der Verbesserung der Tagesroutine. Die Daten zeigen dabei, dass die externe Empfehlung wenig Einfluss auf die Teilnahmemotivation hat. Freiwillige und niederschwellige Bewegungsangebote für arbeitssuchende Personen sind eine sinnvolle gesamtgesellschaftliche Intervention zur Steigerung der Gesundheit und des Wohlbefindens.
Abstract
(Englisch)
Gainful employment allows people the social participation and satisfaction of tangible and intangible needs. Job loss can have a negative bio-psycho-social impact on a person's health. Unemployment causes loss of social position and identity. The loss of daily routine and the reduction of social contacts induce harmful isolation. Unemployment isn´t free time. Job seekers tend to physical, mental and social inactivity. This multiple health impairment decreases individual resources and leads to increased risk factors. In order to help this target group, only a few programs for tackling this health inequalities are realized. The good practice model “Fit-Start - Health-enhancing Physical Activity for job-seeker”, supported by “Fonds Gesundes Österreich” and “Fit für Österreich” wants to improve the state of health with group-oriented physical activities. The physical activity lessons, which are free of charge, enhance social networking, self-efficacy, as well as physical and mental performance. The empirical investigation shows that these physical activity lessons are rated as very important. Women are significantly more interested in group oriented health enhancing physical activities than men. The activity lessons form a sense of community. Gender plays no role in how social interaction is received. For lower skilled participants, the social exchange is very important. There is also no difference between genders in regards to the implementation of a daily routine. People with a lower level of education are the ones who benefit most from making exercise a daily habit. The data shows that external recommendations have little influence for the participation. Voluntary and low threshold physical fitness exercises for job seekers are a useful social intervention for enhancing overall health and well-being.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
unemployment sport health physical activities social fit-start
Schlagwörter
(Deutsch)
Arbeitslosigkeit/ Gesundheit/ Sport körperliche Aktivität sozial fit-start
Autor*innen
Christian Fessl
Haupttitel (Deutsch)
Fitnessorientierte Gesundheitsförderung für Arbeitssuchende
Hauptuntertitel (Deutsch)
Ergebnisse und Konsequenzen des Projekts Fit-Start
Paralleltitel (Englisch)
Health-enhancing physical activity for job-seeker
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
152 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Otmar Weiß
Klassifikation
76 Sport > 76.24 Sport für besondere Zielgruppen
AC Nummer
AC07691742
Utheses ID
4896
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1