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How Austrian patients perceive their transition from curative to solely palliative treatment
Alina El-Hagin
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Germain Weber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.55400
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30919.86732.879264-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ist eine Heilung, beispielsweise einer Krebserkrankung, mittels kurativer Therapien nicht mehr möglich, kann jedoch die Palliativmedizin weiterhin dafür sorgen die Lebensqualität zu steigern beziehungsweise zu erhalten. Die terminale Diagnose wird PatientInnen in palliativen Aufklärungsgesprächen vermittelt. Sie stellen eine enorme kommunikative Herausforderung für ÄrztInnen wie auch für PatientInnen dar. Während es auf Basis intensiver Forschung Trainingsmodelle für ÄrztInnen gibt, ist hinsichtlich des Erlebens der PatientInnen fast nichts bekannt. Um diese Lücke zu schließen, wurde eine qualitative, explorative, mono-zentrische, deskriptive Querschnittsstudie durchgeführt. Mit 12 PatientInnen wurden semi-strukturierte Interviews durchgeführt, die anschließend transkribiert und ausgewertet wurden, was zu Erkenntnissen in folgenden Bereichen führte: Informationspräferenzen, Quelle(n) der Aufklärung, Bedeutung des Wortes „palliativ“, positive und negative Elemente, Copingstrategien sowie die psychologische Betreuung. Die subjektive Realisierung des terminalen Krankheitsverlaufes fand in elf von zwölf Fällen nicht während eines ärztlichen Aufklärungsgespräches statt. Vielmehr markiert die Integration der Informationsfragmente in den persönlichen Narrativ einen eigenen Zeitpunkt im Erleben. Daraus lässt sich ableiten, dass das derzeitige Angebot an palliativen Aufklärungsgesprächen ausgebaut werden kann. Derzeitig gibt es an vereinzelten Mittwochvormittagen Ambulanzstunden auf der Palliativstation, die vorrangig von ehemalig palliativ-stationären PatientInnen in Anspruch genommen werden. Eine Ausdehnung auf andere Tage und für PatientInnen anderer Stationen könnte helfen, Vorurteile zu verringern und PatientInnen früher mit Palliativmedizin in Kontakt zu bringen. In den USA und Niederlanden werden PatientInnen „Case-Manager“ an die Seite gestellt, die durch den Krankenhausbetrieb führen. Eine solche Position könnte auch für österreichische PatientInnen überaus positiv sein, insbesondere wenn die Aufgaben auch auf psychologische und soziale Bereiche ausgedehnt würden.
Abstract
(Englisch)
An end-of-life discussion is the term for any communication between a physician and their patient which concerns the patient’s end of life. Thus, a patient first needs to be told of their terminal diagnosis. In Austria this is done during so-called palliative Aufklärungsgespräche. While there is research on how this can best be achieved, information regarding the patient’s experience is lacking. Therefore a qualitative, explorative, mono-centric, descriptive, cross-sectional study was done. Twelve semi-structured interviews, which were transcribed and analyzed, led to conclusions concerning information preferences, sources of information, meaning of the word palliative, positive and negative elements, coping mechanisms and psychological counselling. The subjective realization of the terminal nature of the prognosis was not achieved during the EOL discussion in eleven out of twelve cases. Rather the integration of numerous fragments of information into the personal narrative marked a distinct event in time. This is evidence that the current offer of EOL discussions could be improved. Currently the palliative unit is open for ambulatory consultations on select Wednesday mornings. Expanding this to other days and to in-patients of other stations as well, might help to reduce bias and misconceptions as well as get patients in contact with palliative care earlier in the progression of their disease. In the US and The Netherlands patients are assisted by case managers who help guide them through the hospital process. Such a position would be in the best interest of Austrian patients as well, especially if tasks are extended to psycho-social areas.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Palliative care end-of-life communication end-of-life discussion oncology cancer terminal shared decision making qualitative interviews doctor-patient communication
Schlagwörter
(Deutsch)
Palliatives Aufklärungsgespräch End-of-Life Terminal Krebs Onkologie shared decision making Qualitativ Interviewstudie Arzt-Patienten-Kommunikation
Autor*innen
Alina El-Hagin
Haupttitel (Englisch)
How Austrian patients perceive their transition from curative to solely palliative treatment
Paralleltitel (Deutsch)
Das Erleben des Aufklärungsprozesses im Rahmen der subjektiven Realisierung des terminalen Krankheitsverlaufes
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
86 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Germain Weber
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.57 Erwachsenenpsychologie ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie ,
77 Psychologie > 77.99 Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC15321451
Utheses ID
48967
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1