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Der Nationalpark Donau-Auen - Segen für die lokalen Betriebe und Chance für die Regionalentwicklung im Marchfeld?
Daniel Wagner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geographie und Wirtschaftskunde UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Norbert Weixlbaumer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.55561
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30919.80304.292561-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen eines Wandels der zentralen Paradigmen der Schutzgebietspolitik spielt der Einfluss von Schutzgebieten auf lokale und regionale, soziale, politische und ökonomische Gegebenheiten eine zunehmend wichtige Rolle in der Forschung. Der Nationalpark Donau-Auen stellt aufgrund seiner geographischen Lage zwischen der österreichischen und der slowakischen Bundeshauptstadt, Wien beziehungsweise Bratislava, eine anziehende Attraktion für Tagesausflügler und Naherholungs-suchende dar. Speziell in den Frühlings- und Sommermonaten – in erster Linie natürlich an den Wochenenden – ist das Gästeaufkommen an den „Hotspots“ des Schutzgebietes sehr deutlich zu merken. Auch Angebote, wie etwa Führungen oder Bootstouren werden verstärkt nachgefragt. Daraus ergibt sich die Frage, welchen Einfluss dieses Schutzgebiet samt seinen Einrichtungen auf die lokalen Betriebe im Marchfeld ausübt und wie es die Entwicklung der Region beeinflusst. Um diese Aspekte zu untersuchen, werden einerseits Ankunfts- und Nächtigungsstatistiken der größten Nationalparkgemeinden analysiert, andererseits liegt ein noch wesentlich stärkerer Fokus auf qualitativen Interviews mit den GeschäftsführerInnen von lokalen Betrieben, wie etwa Gasthäusern, Pensionen oder Bauernläden, anhand derer die Bedeutung des Nationalparks für ihre Geschäfte herausgearbeitet werden. Der Einfluss des Schutzgebietes auf die Regionalentwicklung ergibt sich einerseits aus der starken BesucherInnenfrequenz und der damit einhergehenden Bedeutung für die lokalen Betriebe. Er wird andererseits durch ExpertInneninterviews mit Verantwortlichen aus der Politik und verschiedener regionaler Institutionen bestätigt. Hierbei stehen beispielsweise größere Projekte im Mittelpunkt der Betrachtung. Darüber hinaus werden Ideen gesammelt, wie man die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Akteuren intensivieren könnte, um die Wertschöpfung sowohl auf lokaler als auch auf regionaler Ebene noch weiter zu steigern. Die Ergebnisse können folgendermaßen beschrieben werden: Wirklich nennenswerter saisonaler Einfluss ist lediglich auf zwei bis drei Gasthäuser begrenzt, die von einer strategisch günstigen Lage profitieren. Für alle anderen der untersuchten Betriebe ist der Einfluss des Nationalparks auf ihre Geschäfte absolut nebensächlich. Trotz einiger positiver Effekte ist auch die Bedeutung des Schutzgebietes für die Regionalentwicklung im Marchfeld eine untergeordnete. Engere Verbindungen zwischen der Landwirtschaft, den regionalen Produkten und dem Nationalpark sind einige Vorschläge zur besseren Vernetzung der regionalen Akteure.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Nationalpark Donau-Auen lokale Betriebe Tourismus Regionalentwicklung
Autor*innen
Daniel Wagner
Haupttitel (Deutsch)
Der Nationalpark Donau-Auen - Segen für die lokalen Betriebe und Chance für die Regionalentwicklung im Marchfeld?
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
VIII, 167 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Norbert Weixlbaumer
Klassifikationen
74 Geographie > 74.08 Wirtschaftsgeographie ,
74 Geographie > 74.19 Europa ,
74 Geographie > 74.71 Regionalplanung
AC Nummer
AC15308176
Utheses ID
49111
Studienkennzahl
UA | 190 | 456 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1