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Testosteron und Stiefvaterschaft
Ausleuchtung einer komplexen Beziehungslandschaft
Gabriel Johann Georg Haggenmüller
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Lieselotte Ahnert
Mitbetreuer*in
Lukas Teufl
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.55599
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18039.19355.551366-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das prominenteste männliche Sexualhormon Testosteron (T) begleitet den Trade-off zwischen Mating und Parenting. Gemäß der Challenge-Hypothese ist die Paarfindungsphase, das Mating, gekennzeichnet von erhöhtem Testostern, das mit einer Vaterschaft zugunsten des Parenting absinkt und auch langfristig unter dem Niveau von kinderlosen Männern bleibt. In dieser Arbeit wurden erstmalig ausschließliche Stiefväter (aSV) rekrutiert, um auch soziale Vaterschaft in Bezug auf T differenzierter einordnen zu können. Einem Sample aus 13 aSV und 20 Stief-Biovätern (SBV) wurden nach Alter 33 Bioväter (aBV) zugordnet und deren Morgen- und Abend-T-Werte verglichen. Obgleich grafisch ersichtlicher Abstufungen, unterschied sich nur die Gesamtgruppe der SV von den aBV signifikant, die SBV sich jedoch trotz zusätzlicher biologischer Vaterschaft nicht von den aSV. Unerwartet konnten zudem weder Beziehungsaspekte zur Partnerin, noch die Beziehungsqualität zum Kind mit dem väterlichen T in Zusammenhang gebracht werden. Möglicherweise deshalb, weil SV während der prägnanten Monate um die Geburt noch nicht anwesend sind, sich ihr Parenting von dem klassischer BV unterscheidet und ihre Lebensführung noch nicht gänzlich vom Mating entkoppelt scheint. Das höhere T der SBV gegenüber der aBV steht im Kontrast zu bisherigen Befunden, könnte sich jedoch als Resilienzfaktor gegen Depression u.a. durch die stressvolle Doppelbelastung erklären lassen. Erstmalig konnte ein robuster Unterschied zwischen SV und BV im T gezeigt werden, den es zukünftig mit der Hinzunahme Kinderloser zu komplementieren gilt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Stiefvater Testosteron Mating Parenting Vater-Kind-Interaktion Biologie Entwicklungspsychologie Vaterschaft soziale Vaterschaft Hormone
Autor*innen
Gabriel Johann Georg Haggenmüller
Haupttitel (Deutsch)
Testosteron und Stiefvaterschaft
Hauptuntertitel (Deutsch)
Ausleuchtung einer komplexen Beziehungslandschaft
Publikationsjahr
2018
Umfangsangabe
61 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Lieselotte Ahnert
Klassifikation
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.10 Wissenschaft und Gesellschaft
AC Nummer
AC15316768
Utheses ID
49137
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
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